Unter dem Begriff Forex, der auch als Foreign Exchange Market, FX Market, Devisenmarkt oder auch Währungsmarkt bekannt ist, wird der globale Markt verstanden, auf dem die unterschiedlichen Währungen bzw. die auf Währungen laufende Forderungen, die so genannten Devisen, dann gehandelt werden. Der Devisenmarkt, der weltweit stattfindet, ist an keine Börsenort gebunden, er wird durch das Netz der weltweit agierenden Internetbanken konstruiert. Der größte Finanzmarkt der Welt mit einem Tagesumsatz von 1,9 Billionen Dollar ist größer und auch liquider als Futures-, Aktien- und Optionenmärkte zusammen.

Das Wort Forex Trading ist damit die Bezeichnung für den weltweiten Fremdwährungshandel. Das Kurzwort Forex wurde aus den Begriffen Foreign Exchange gebildet und steht letztlich für Devisen.

300 große und international agierende Banken bestimmen durch ein weltweites Netzwerk den Preis einer Währung. Insgesamt ist es neben der großen Liquidität des Forex Marktes ein weiterer Vorteil, dass hier nahezu ununterbrochen gehandelt werden kann.  

Insgesamt ist der Forex Markt fast rund um die Uhr geöffnet. An 24 Stunden täglich wird in 5,5 Tagen der Woche lediglich mit einer Unterbrechung von 22 Uhr am Freitag bis 23 Uhr am Sonntag ständig gehandelt. Die Handelszeiten in den wichtigen Finanzzentren der Welt laufen jeweils über 8 bis 9 Stunden.

New York öffnet am Forex Markt um 14 Uhr und schließt wieder um 23 Uhr.

In Tokio wird um 1 Uhr geöffnet und um 10 Uhr wieder geschlossen.

London öffnet um 9 Uhr und schließt den Markt dann um 18 Uhr wieder.

Alle Zeiten sind in der MEZ genannt.

Trotz ganztägiger Öffnung des Marktes gibt es hier immer bestimmte Zeiten, in denen sich deutlich mehr Bewegung als zu anderen Zeiten ergibt und genau hier steigen auch für die Trader die Chancen auf erfolgreiche Transaktionen.

Der Spot Forex Markt ist auch nicht – im Gegensatz zum Handel mit Futures – von Auslaufterminen der unterschiedlichen Kontrahenten abhängig. Und das ist längst nicht der einzige Vorteil dieses Marktes.

Bis zur Mitte der 1990er Jahre war der Handel am Spot Forex Markt allerdings nur mit recht hohen Einstiegssummen möglich. Das führte dazu, dass zu dieser Zeit nur Banken, große Firmen und andere Institutionen an diesem Markt handeln konnten. Somit ist es in den Köpfen vieler Mensch noch immer verankert, dass der Forex Markt nur dann zugänglich ist, wenn über ausreichend Liquidität verfügt wird und so begann der Einstieg von Privathändler am Forex Markt auch sehr zögerlich. Inzwischen haben sich hier die Strukturen verändert und der Handel ist auch mit kleinsten Beträgen möglich. Schon eine Kontoeröffnung mit 200 Dollar macht einen Einstieg in den Handel möglich.

Privathändler können inzwischen einfach und unkompliziert Konten eröffnen und über das Internet verwalten. Forex Kurse werden inzwischen von vielen Unternehmen angeboten und so können sich auch wirklich unerfahrene Trader hier das Basiswissen für das Handeln an einem Markt erlangen, der wirklich jedem zugänglich ist und für alle gleiche Chancen auf Gewinne bietet.

Interessant ist, dass auch große Unternehmen wie Toyota und Nestle zu den Teilnehmern an diesem Markt zählen. Und ein weiterer interessanter Aspekt ist, dass General Motors als Autokonzern im Jahr 2002 mehr Gewinne im Forex Handel erzielte als mit dem Verkauf ihrer Autos.

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30. November 2008