Der Kassakurs wird auch als Spot Rate oder Spot bezeichnet und stellt die Basis dar im Bereich der Devisengeschäfte, die dann von den Akteuren mit Valuta umgehend zu erfüllen sind. Wenn das Devisengeschäft aber schon vertraglich vereinbart wurde, der Währungstransfer aber erst in der Zukunft liegt, dann wird der Terminkurs für dieses Geschäft bedeutend.

Der Terminkurs wird auch als Forward Rate oder einfach Forward bezeichnet und ist der Kurs, zu dem in der Zukunft gekauft oder verkauft wird. Berechnet wird der Terminkurs aus dem Kassakurs addiert mit dem Swapsatz. Ist der Swapsatz positiv, dann wird dieser als Report oder auch Premium bezeichnet, ist er wiederum negativ, wird er dann in der Praxis des Geldgeschäftes als Deport oder auch Discount bezeichnet.

Die Höhe des Swapsatzes wird bestimmt durch die Zeitspanne, die zwischen dem tatsächlichen Währungstransfer und der Vereinbarung dieses Terminkurses liegt, bestimmt. Dabei heißt es in der Praxis, dass Terminkurse keine Erwartungen ausdrücken, sondern müssen bedingt durch ihre Arbitragefreiheit nur die Zinsdifferenz, die sich aus den beteiligten Währungen ergibt, erfüllen.

Insgesamt gilt es für Devisentermingeschäfte, dass sie für beide Seiten bindend sind und sie haben zudem eine verbindliche Kalkulationsbasis, denn die wird von Exporteuren häufig benötigt.

Bei Währungstrends sind die Devisenoptionen aber als spekulative Geschäfte das geeignetere Mittel.

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01. Dezember 2008