In den vergangenen Analysen der Handelssignale hatte sich schon mehrfach eine deutliche Korrelation zwischen Aktienmarkt und der Entwicklung des US-Dollar ergeben – zumindest aus Sicht einiger Fachleute.
Bestätigt wurde inzwischen eine beeindruckende Korrelation bei 94,61 Prozent, damit nimmt die Kaufneigung bei der Aktie den US-Dollar mit. Das kann dann aber sowohl in die eine als auch in die andere Richtung seinen Verlauf nehmen.
Wenn sich nämlich der Aufwärtstrend der Wall Street auch technisch hinterlegt fortsetzen kann – und davon ist nach den vergangenen Handelstagen wohl eher auszugehen – dann ist ein weiterer Druck auf den Dollar durchaus möglich. Auch die Cross-Währungen werden dadurch gestärkt. Somit könnten dann Steigerungen der Kurse bei EUR/USD und EUR/JPY verzeichnet werden, da diese eine Konsequenz aus den Entwicklungen wären.
Aber nicht nur in der Welt der Devisen gibt es einige Unwägbarkeiten. So sind es einige Marktauguren, die der möglicherweise deutlichen Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank dann mit gemischten Gefühlen entgegensehen. Eine Leitzinssenkung um 100 Basispunkte scheint hier wahrscheinlich und so ist es wohl der Fall, dass diese bereits in die Wechselkurse des Euro mit aufgenommen wurde.
Aber was geschieht, wenn diese Senkung nicht erwartungsgemäß verläuft? Wie wäre es, wenn der Leitzins dann nur um 50 oder etwa 75 bp gesenkt wird? Dann ist eine Rallye bei EUR/USD mit einem Kursziel 1.3075 und auch höher wahrscheinlich.
Die vermuteten Aufwärtsbewegungen des EUR/USD sollen sich wohl zunächst generell fortsetzen. Das Scheitern des Ausbruchversuchs unter die Abwärtslinie – genau am 50er retracement – brachte dem Wechselkurs dann in der Wochenmitte neue Anläufe, diesen Abwärtstrend nun nachhaltig zu durchbrechen.
Die Londoner Devisenhändler können diesen Trend dann unterstützen.








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