In den kommenden Tagen erwarten Marktbeobachter auf den Forex-Märkten weiter steigende Dollarkurse. Die jüngsten Ankündigungen des designierten Präsidenten Barack Obama stützen die Annahmen der Anleger.
In den vergangenen Wochen wurde der Dollar arg gebeutelt. Daher scheint es nun an der Zeit zu sein, den zuletzt auf 1,47 Dollar gestiegenen Eurokurs deutlich nach unten zu korrigieren. Nach dem Ende der Euro-Rally zum Ende des Jahres 2008, zeigte der Dollar bereits erste Anzeichen für einen Aufwärtstrend. Mit dem nach den Feiertagen heute wieder voll einsetzenden Forex-Trades, schien die amerikanische Landeswährung den Trend weiter fortzusetzen. Der Kurs des Dollars ist seit letztem Freitag gestiegen und zeigte sich auch heute in einer Aufwärtsbewegung.
Auch gegenüber der japanischen Währung gibt es eine Aufwärtsbewegung. In den vergangenen Wochen erreichte der Dollar ein absolutes negativ Rekordniveau. Doch seit einigen Tagen ist auch in dieser Kurspaarung ein Anstieg des Greenbacks zu verzeichnen. Der Aufwertung gegenüber dem Japanischen Yen liegen nicht zuletzt die verkündeten Einzelheiten des neuen Konjunkturpaktes der neuen Obama-Administration zu Grunde. Auch die Ankündigung der amerikanischen Notenbank Federal Reserve, die amerikanischen Märkten mit erhöhter Liquidität zu versorgen, könnte den Aufwärtstrend des Dollars weiter beflügeln.
Analysten empfehlen fundamental-analytisch geprägten Investoren in dieser Woche die Arbeitsmarktzahlen der USA im Auge zu behalten. Arbeitsmarktexperten erwarten gemischte Ergebnisse für die sogenannten Non-Farm Payrolls, dem Arbeitsmarkt für Beschäftigte außerhalb der Landwirtschaft. Auch für die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung erwarten die Experten einiges an Bewegung. Daher ist im Lauf der Handelswoche mit hoher Volatilität des Dollars zu rechnen. Sowohl der Dollar als auch das Britische Pfund Sterling könnten in den kommenden Tagen erhöhten Einfluss auf die Forex-Märkte haben.
Der Euro zeigte sich heute gegenüber allen anderen Hauptwährung als deutlich geschwächt. So verlor der Euro sowohl gegenüber dem Dollar, dem Japanischen Yen und dem Schweizer Franken ordentlich an Boden. Dies könnte der Auftakt zu einer Trendwende der Aufwärtstendenzen des Euros der vergangenen Wochen.
Marktbeobachter gehen davon aus, dass die Europäische Zentralbank schneller als erwartet eine weitere Leitzinssenkung in der Eurozone vorzunehmen. Gründe sehen die Experten im geringen Handelsvolumen der letzten Wochen sowie der schwachen Wirtschaftszahlen aus dem Euroraum. Wie sich heute zeigte, reichen bereits Gerüchte über solche Schritte aus, dass sich die Investoren aus dem Euro zurückziehen. Allerdings rechnen die meisten Analysten nicht vor Mitte der nächsten Woche mit einer möglichen Senkung der europäischen Leitzinsen. Bis dahin werden Investoren und Anleger mit einem weiteren Wertverlust der europäischen Gemeinschaftswährung rechnen müssen.
In dieser Woche wird noch ein weiteres impulsgebendes Ereignis auf den Forex-Märkten erwartet. Am Donnerstag gibt die Bank of England ihre neuste Leitzinsentscheidung bekannt. Analysten und Ökonomen gehen von einer Zinssenkung von 2,00 auf 1,50 Prozent aus. Bis dahin wird der Kurs des Cables zu den übrigen Hauptwährungen von dieser anstehenden Entscheidung beeinflusst werden.
Bei Beginn des europäisch dominierten Forex-Trades schien der Japanische Yen zunächst zu schwanken und konnte dann gegenüber den Hauptwährungen ein wenig an Borden gewinnen. Die Bank of Japan kündigte im Laufe des asiatische dominierten Forex-Trades an, zukünftig weitere und deutlichere Schritte zur Eindämmung der wirtschaftlichen Krise zu unternehmen. Prompt erholten sich die japanischen Aktienmärkte und die Risikobereitschaft der Investoren stieg zusehends. Nach der wochenlangen Abwärtsbewegung des Japanischen Yen, stehen nun die Zeichen für eine Erholung der japanischen Landeswährung ganz gut.
Analysten gehen jedoch davon aus, dass es um den Japanischen Yen in dieser Handelswoche sehr ruhig werden könnte. Aus Japan werden in dieser Woche nur wenige fundamentale Konjunkturdaten erwartet. Allerdings scheint es nicht ganz ausgeschlossen zu sein, dass die Bank of Japan eine außerplanmäßige Ankündigung für ein neues Konjunkturpaket ansetzen könnte.







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