Am Mittwoch scheint es, als gehe es mit dem Euro langsam wieder aufwärts, obwohl nach dem Freitod des Pharmachefs Merckle einige Forex Broker befürchteten, dass dies zu einem weiteren Absturz beitragen würde. Doch hier kommt zum Tragen, dass der Konzern nun doch kurzfristige finanzielle Unterstützung bekommt.

Unterstützend wirkte wohl auch, dass der Großhandelsumsatz in Deutschland im November im Vergleich zum Vorjahr nur sehr wenig gefallen ist. Offensichtlich lassen sich die Deutschen ihre Kauflaune nicht trüben. Auch gehen die Experten davon aus, dass im Dezember 2008 und Januar 2009 keine dramatischen Einrüche zu befürchten sind, denn dafür lief das Weihnachtsgeschäft viel zu gut. Ein deutlich sichtbares Anzeichen abseits der Zahlen im für Otto Normalverbraucher sichtbaren Bereich ist, dass die Sonderpostenmärkte, die über nicht abgerufene Großhandelsware im Lebensmittelbereich beliefert werden, keine spürbaren Erweiterungen im Sortiment und der angebotenen Menge haben.

Auch die Arbeitsmarktzahlen aus Deutschland konnten im Forex Trading nicht wirklich beeindrucken, obwohl ein Zuwachs von mehr als 110.000 Arbeitsuchenden zu verzeichnen war. Zwar geht hier ein Teil tatsächlich auf die Auswirkungen der Finanzkrise zurück, allerdings sollte man hier nicht vergessen, dass die Zahl der Arbeitslosen in den Wintermonaten erfahrungsgemäß immer leicht ansteigt. Immerhin liegen die Zahlen noch deutlich unter denen der Vergleichsmonate des Jahres 2007.

Auch die Entwicklung der Erzeugerpreise macht Hoffnung. Im europäischen Wirtschaftsraum sind diese Kosten im Vergleich zum Vormonat um etwas mehr als vier Prozent gefallen. Das Positive an dieser Entwicklung ist im psychologischen Bereich zu suchen. Werden diese Kostensenkungen in Form einer Senkung der Verbrauchspreise an die Kunden weiter gegeben, könnte das so manchen zum Kauf verleiten, denn hier greift noch immer die Devise, dass man kaufen sollte, so lange etwas günstiger ist. Das könnte wiederum positive Auswirkungen auf den gesamten Markt haben.

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07. Januar 2009