Neuerdings werden erste Stimmen laut, die den Politikern und Wirtschaftsbossen unterstellen, dass sie mit der zeitlich genau abgestimmten Verbreitung von Nachrichten aktiven Einfluss auf die Forex Charts nehmen. Besonders im Hinblick auf den Dollar sind solche Auffälligkeiten in den letzten beiden Wochen gehäuft zu beobachten. Immer dann, wenn der Dollar im Forex Trading kurzzeitig auf Talfahrt geht, kommen deutliche Forex Signale aus den USA, die auf eine Stabilisierung der Wirtschaft hindeuten. Einige von ihnen werden kurz danach wieder dementiert.

Da kommt unter den Forex Brokern schon mal berechtigt die Frage auf, auf welche Forex Signale man sich überhaupt noch verlassen kann, denn auch die Aktienindizes scheinen nicht mehr die große Rolle zu spielen, die sie vor Beginn der Wirtschaftskrise hatten. Gerade jetzt zu Wochenschluss wird das wieder deutlich, wo der Dow Jones kräftig nachgegeben hat, der Dollar aber nach wie vor sehr stabil ist.

Ein weiterer großer Unsicherheitsfaktor ist die schnelle Umsetzung der Konjunkturpakete der verschiedenen Staaten. Europa scheint es hier nicht fertig zu bringen, die gemeinsamen Interessen unter einen Hut zu bringen und dabei an einem Strang zu ziehen. Dort hat es Barack Obama schon deutlich leichter, denn er ist nach der Zustimmung des Parlamentes der alleinige Boss, wenn es um die Umsetzung seiner Konjunkturhilfen geht, die dem Dollar seit wenig mehr als zwei Wochen im Forex Trading gewaltig den Rücken stärken. Auch seine Überlegungen, Banken verstaatlichen zu wollen, scheinen die Anleger mit einem höheren Vertrauen in seine Wirtschaftspolitik zu honorieren.

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21. Februar 2009