Da der Handel am Forex Markt oft im Sekundentakt betrieben wird, kleinste Kursänderungen einige Händler bereits zu Kauf oder Verkauf bewegen und das tägliche Volumen an Transaktionen immer weiter steigt, ist es ratsam, sich mit einigen Aspekten des Forex zu befassen, um später beim Handel auf bestimmte Ereignisse schnell und angebracht reagieren zu können. In Verbindung mit dem Forex existiert ein englischer Begriff, den jeder Forex-Neuling gründlich durchdenken und all seine Funktionen genau kennen sollte, bevor er sich tatsächlich in das Getümmel von Währungen stürzen möchte. Dies ist der Leverage, im Deutschen Hebelwirkung genannt. Die Hebelwirkung schafft Möglichkeiten am Devisenmarkt, wie es sie in vergleichbaren Märkten, etwa der Börse, nicht gibt. So ist es möglich, mit einer in Relation zu Kauf und potentiellem Gewinn sehr niedrigen Summe hohe Profite zu erwirken. Dies kommt daher, weil der Trader niemals die gesamte Summe tatsächlich einsetzen muss, die er im Begriff ist zu bewegen oder anders ausgedrückt, eine Transaktion damit zu machen. Der Trader muss nur die Summe bei der jeweiligen Transaktion einsetzen, welche für die Deckung des potentiellen Verlustrisikos nötig ist. Dabei existiert ein Multiplikator, der die Berechnung für die einzusetzenden Summen bewerkstelligt, dieser heißt Leverage. So beträgt der durchschnittliche Leverage gegenwärtig 100:1. Dies bedeutet, dass mit es nur einer Summe von sagen wir 1000 € möglich ist, eine Summe von 100.000 € am Devisenmarkt zu bewegen. Die zugrunde liegende Theorie wurde oben kurz gestreift, nämlich das Verlustrisiko in den jeweiligen Transaktionen. Beträgt die Gesamtinvestition wie in unserem Beispiel 100.000 €, so wird am Devisenmarkt davon ausgegangen, dass eine mögliche Kursschwankung nur einen Verlust von 1000 € nach sich ziehen könnte. Aus diesem Grund genügen die 1000 € vollkommen, um 100.000 € in Aktion treten zu lassen. Die Tausend Euro, welche als Absicherung nötig sind, werden in der Forex-Welt als Margin bezeichnet. Trotz der nur kleinen aufgewendeten Summe von Tausend Euro, kann der Anleger Gewinne machen, welche sich aus den vollen 100.000 € ergeben können. Als zusätzliche Art von Absicherung kann das Stopp Loss eingesetzt werden, welches automatisch bei Unterschreitung gewisser Kursgrenzen einen Verkauf tätigt, um höhere Verluste vollkommen auszuschließen. Einige Anbieter von Forex-Handelsplattformen haben den Stopp Loss bereits als obligatorische Funktion eingeführt, um ihren Kunden das Verlustrisiko so weit wie möglich abzunehmen.







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