Eines der wichtigsten Kriterien für die Auswahl der Trades durch die Forex Broker ist heute mit Sicherheit die Amtsübernahme von Barrack Obama in den Vereinigten Staaten. In seiner Rede zum Amtsantritt wird er offenbaren, welche konkreten Maßnahmen seine beratenden Experten für einen Schub in der amerikanischen Wirtschaft für notwendig und machbar halten. Bisher war nur überall von einem riesigen Paket die Rede, das vor allem Geld in die Bauwirtschaft pumpen soll.
Die amerikanische Wirtschaft hatte bisher davon profitiert, dass die scheidende Bush- Regierung noch vor Weihnachten Nägel mit Köpfen gemacht hatte und einen Teil der nicht benötigten Hilfsgelder für die Banken in die Automobilwirtschaft gegeben hatte. Diese rasche Entscheidung hatte auch den Konflikt geklärt, in den ein deutscher Automobilbauer durch seine starke Abhängigkeit vom amerikanischen Mutterkonzern verwickelt worden war.
Noch sind auf dem Forex Markt auch die Nachwirkungen der Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank zu spüren, die vergangene Woche den Leitzins um einen halben Prozentpunkt gesenkt und die weitere Zinssenkungen nicht ausgeschlossen hatte, wobei man allerdings deutlich machte, dass man keinesfalls dazu bereit wäre, dem Vorbild der Amerikanischen Zentralbank zu folgen und den Leitzins auf Null zu setzen.
Indessen scheint die europäische Wirtschaft dennoch nicht in ein so großes Loch zu rutschen, wie man ursprünglich befürchtet hatte. Zumindest sprachen die sich deutlich erholenden Zahlen des ZEW Indexes dagegen. Allerdings löste das unter den Forex Tradern nicht die Reaktionen aus, die die Anhänger der europäischen Gemeinschaftswährung erhofft hatten. Der Kurs des Euro reagierte im Forex Trading so gut wie gar nicht auf diese positiven Tendenzen. Eine der Ursachen dafür könnte sein, dass kleinere EU Staaten einzeln betrachtet ein größeres Minus ausweisen und man davon ausgehen muss, dass die großen Industrienationen nicht lange in der Lage sein werden, die Ausfälle in diesen Staaten komplett mit zu erwirtschaften.
Der Forex Handel wird heute überschattet durch die Befürchtung, dass die Europäsche Zentralbank am Donnerstag die Leitzinsen deutlich senken und sie damit dem in anderen Ländern bereits erreichten Niveau angleichen könnte. Je geringer die Zinsdifferenz ist, die im Vergleich zur Fed bleibt, desto mehr dürfte die Europäische Gemeinschaftswährung am Donnerstag nachgeben. Erste Anzeichen gab es bereits am Mittwoch, als der Euro im Forex Trading in zwei Wellen abstürzte.
Eine der Ursachen für den ersten Rutsch dürfte die Veröffentlichung der Zahlen der europäischen Industrieproduktion gewesen sein, die für die 27 Mitgliedsstaaten einen Rückgang um 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ausgewiesen hatte. Den zweiten Aspekt brachte die Rede von Angela Merkel, in der sie die Maßnahmen des zweiten Konjunkturpaketes der Öffentlichkeit vorstellte. Die ins Auge gefassten Steuererleichterung, Senkungen der Krankenkassenbeiträge und die Erhöhung der Harz IV Sätze für bestimmte Gruppen von Kindern werden von vielen Wirtschaftsexperten als Maßnahmen „im Taschengeldformat“ bezeichnet und eine positive Wirkung auf die Wirtschaft stark angezweifelt.
Ein weiteres deutliches Signal für die Forex Broker dürfte am Mittwoch Abend aus Amerika kommen, wo die Chefs der Zentralbanken verschiedener Bundesstaaten ihre Ausblicke auf die Entwicklung der Wirtschaft geben werden. Auch die Ansichten der Wirtschaftsexperten verschiedener deutscher Großbanken fallen äußerst negativ aus. Man rechnet bei den Auswertungen für das letzte Quartal 2008 mit erheblichen Verlusten. Dies wiederum schlug voll auf die Aktienindizes durch, die kräftig nachgaben. Schon kurze Zeit spiegelte sich dieser Trend auch beim Forex Trading wieder und sorgte für eine zweite größere Absturzwelle beim Euro, der gegenüber dem amerikanischen Dollar binnen kurzer Zeit um weitere zwei Cent nachgab und sich jetzt bedrohlich der 1,30 Dollar Marke nähert. Sollte er unter diesen Wert fallen, kommt im Forex Trading ein psychologischer Aspekt hinzu und es wäre durchaus auch möglich, dass es zu größeren Panikverkäufen kommt, die den Kurs noch weiter einbrechen lassen würden.
Auch wenn sich die Anleger am Markt in den letzten Tagen tendenziell etwas risikofreudiger zeigen und damit viele Strategien neu belebten, die wiederum vor dem Hintergrund der Kredite und dem daraus folgenden Boom vor den bisherigen Kursverlusten recht erfolgreich schienen – ob die Trends wirklich stabil bleiben, ist sehr fraglich.
Das waren zumindest die Entwicklungen, die sich in den letzten Tagen an den Devisenmärkten und auch an den Börsen zeigten und die von Experten aber eben nicht als wirklich durchgängig und richtungsweisend für die nächste Zeit bewertete werden. In den letzten drei Wochen – als dem Abschluss des Jahres 2008 – waren es eher Energie-, Rohstoff- sowie Schwellenländerwerte, die an den Börsen richtig gefragt waren. Und die Devisenmärkte erlebten eine Erholung – dazu gehörte zum Beispiel der brasilianische Real und auch die australischen, kanadischen und neuseeländischen Dollar sowie auch der südafrikanische Rand. Auch türkische Lira und südkoreanischer Won konnten sich ansatzweise von den Kursverlusten der zweiten Jahreshälfte 2008 erholen.
Während aber der Yen einen Teil seiner zuvor erzielten Kursverluste wieder aufgeben konnte, blieb das britische Pfund trotz kurzfristiger Erholung weiterhin schwach und auch der russische Rubel, die indischen Rupien und die isländische Krone erlebten keine deutliche Steigerung ihrer Werte – wenn überhaupt. Auch wenn die Marktteilnehmer aufgrund der wirtschaftlichen Erholung mancher Märkte in den vergangenen Tagen sehr zufrieden waren –für einige Märkte ist hier wohl weiterhin gesunde Skepsis angezeigt.
Richtig optimistisch war man in Brasilien. Da war es eine perfekte Kombination von Währungsaufwertung und steigenden Kursen an der Börse, die den Anlegern dann Kursgewinne im Bereich von bis zu 26 Prozent bescherten.
Aber leider sind die Kursschwankungen in allen Bereichen sehr stark ausgeprägt. Und so sind die beobachteten Trends zwar aktuell erfreulich – aber stabil scheinen sie eher nicht zu sein. Gezeigt hat sich das am ersten Mittwoch des neuen Jahres, als nämlich die sehr schwachen Konjunkturzahlen aus den USA veröffentlicht wurden. Die MBA-Hypothekenanträge hatten da nämlich einen Verlust von 8,2 Prozent zu verzeichnen. Der Challenger Stellenabbau-Indikator erlebte eine überraschende Steigerung von 275 Prozent. Gemäß dem ADP National Empleyment Report ging die Beschäftigung um 693.000 zurück. Und das sind Zahlen, die mehr als schwach sind.
Durch solche Veröffentlichungen wird dann auch der Optimismus wieder stark gedämpft, der sich bei den Anlegern in den letzten Tagen gezeigt hatte. Die Devisenmärkte bekommen nach den kurzfristig sehr positiven Trends der letzten Tage wieder Gegenwind und auch die Börsen schwächeln nach der Bekanntgabe der US-Zahlen wieder deutlich.
Der Dollar gerät nach solchen Nachrichten natürlich gegen den Euro erwartungsgemäß in die Defensive – ebenso auch andere Währungen, die kurzfristig stark geworden waren. Der Yen aber erhält unterstützenden Rückenwind.
Wer die schwachen konjunkturellen Zahlen betrachtet und die wirtschaftlichen Aussichten, die sich als sehr düster zeigen, betrachtet, sollte vielleicht auch die angekündigten umfangreichen Konjunkturprogramme und die lockere Geldpolitik mit gesunder Skepsis betrachten. Echtes Vertrauen in stabile Trends scheint hier vor dem allgemeinen Hintergrund eher nicht angezeigt.
Kursgewinne an der Börse nehmen sich im Moment eher wie Strohfeuer aus als dass echte Aufwärtstrends vermutet werden können.
In den kommenden Tagen erwarten Marktbeobachter auf den Forex-Märkten weiter steigende Dollarkurse. Die jüngsten Ankündigungen des designierten Präsidenten Barack Obama stützen die Annahmen der Anleger.
In den vergangenen Wochen wurde der Dollar arg gebeutelt. Daher scheint es nun an der Zeit zu sein, den zuletzt auf 1,47 Dollar gestiegenen Eurokurs deutlich nach unten zu korrigieren. Nach dem Ende der Euro-Rally zum Ende des Jahres 2008, zeigte der Dollar bereits erste Anzeichen für einen Aufwärtstrend. Mit dem nach den Feiertagen heute wieder voll einsetzenden Forex-Trades, schien die amerikanische Landeswährung den Trend weiter fortzusetzen. Der Kurs des Dollars ist seit letztem Freitag gestiegen und zeigte sich auch heute in einer Aufwärtsbewegung.
Auch gegenüber der japanischen Währung gibt es eine Aufwärtsbewegung. In den vergangenen Wochen erreichte der Dollar ein absolutes negativ Rekordniveau. Doch seit einigen Tagen ist auch in dieser Kurspaarung ein Anstieg des Greenbacks zu verzeichnen. Der Aufwertung gegenüber dem Japanischen Yen liegen nicht zuletzt die verkündeten Einzelheiten des neuen Konjunkturpaktes der neuen Obama-Administration zu Grunde. Auch die Ankündigung der amerikanischen Notenbank Federal Reserve, die amerikanischen Märkten mit erhöhter Liquidität zu versorgen, könnte den Aufwärtstrend des Dollars weiter beflügeln.
Analysten empfehlen fundamental-analytisch geprägten Investoren in dieser Woche die Arbeitsmarktzahlen der USA im Auge zu behalten. Arbeitsmarktexperten erwarten gemischte Ergebnisse für die sogenannten Non-Farm Payrolls, dem Arbeitsmarkt für Beschäftigte außerhalb der Landwirtschaft. Auch für die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung erwarten die Experten einiges an Bewegung. Daher ist im Lauf der Handelswoche mit hoher Volatilität des Dollars zu rechnen. Sowohl der Dollar als auch das Britische Pfund Sterling könnten in den kommenden Tagen erhöhten Einfluss auf die Forex-Märkte haben.
Der Euro zeigte sich heute gegenüber allen anderen Hauptwährung als deutlich geschwächt. So verlor der Euro sowohl gegenüber dem Dollar, dem Japanischen Yen und dem Schweizer Franken ordentlich an Boden. Dies könnte der Auftakt zu einer Trendwende der Aufwärtstendenzen des Euros der vergangenen Wochen.
Marktbeobachter gehen davon aus, dass die Europäische Zentralbank schneller als erwartet eine weitere Leitzinssenkung in der Eurozone vorzunehmen. Gründe sehen die Experten im geringen Handelsvolumen der letzten Wochen sowie der schwachen Wirtschaftszahlen aus dem Euroraum. Wie sich heute zeigte, reichen bereits Gerüchte über solche Schritte aus, dass sich die Investoren aus dem Euro zurückziehen. Allerdings rechnen die meisten Analysten nicht vor Mitte der nächsten Woche mit einer möglichen Senkung der europäischen Leitzinsen. Bis dahin werden Investoren und Anleger mit einem weiteren Wertverlust der europäischen Gemeinschaftswährung rechnen müssen.
In dieser Woche wird noch ein weiteres impulsgebendes Ereignis auf den Forex-Märkten erwartet. Am Donnerstag gibt die Bank of England ihre neuste Leitzinsentscheidung bekannt. Analysten und Ökonomen gehen von einer Zinssenkung von 2,00 auf 1,50 Prozent aus. Bis dahin wird der Kurs des Cables zu den übrigen Hauptwährungen von dieser anstehenden Entscheidung beeinflusst werden.
Bei Beginn des europäisch dominierten Forex-Trades schien der Japanische Yen zunächst zu schwanken und konnte dann gegenüber den Hauptwährungen ein wenig an Borden gewinnen. Die Bank of Japan kündigte im Laufe des asiatische dominierten Forex-Trades an, zukünftig weitere und deutlichere Schritte zur Eindämmung der wirtschaftlichen Krise zu unternehmen. Prompt erholten sich die japanischen Aktienmärkte und die Risikobereitschaft der Investoren stieg zusehends. Nach der wochenlangen Abwärtsbewegung des Japanischen Yen, stehen nun die Zeichen für eine Erholung der japanischen Landeswährung ganz gut.
Analysten gehen jedoch davon aus, dass es um den Japanischen Yen in dieser Handelswoche sehr ruhig werden könnte. Aus Japan werden in dieser Woche nur wenige fundamentale Konjunkturdaten erwartet. Allerdings scheint es nicht ganz ausgeschlossen zu sein, dass die Bank of Japan eine außerplanmäßige Ankündigung für ein neues Konjunkturpaket ansetzen könnte.
Hört auf die Zeichen des Forex! Diesen Ausruf sollte jeder ernst nehmen, der tatsächlich Gedanken hegt, am mittlerweile für alle öffentlichen Devisenhandel teilzunehmen. Die Zeichen des Forex jedoch sind in ihrer Zahl schier unüberblickbar und erfordern aus diesem Grund eine bestimmte und ausgefeilte Herangehensweise. Um zunächst über die bequemste Art der Beschaffung einer Prognose zu sprechen, kann man die von Computerprogrammen erstellten Prognosen heranziehen. Diese zeichnet eine gewisse Besonderheit gegenüber menschlichen Berechnungen aus. Und zwar berechnen die Programme aus tausenden von Daten innerhalb von Sekunden Prognosen, die übersichtlich sind und vor allem alle nötigen Informationen, Tendenzen und Trends, also eben Prognosen zur Verfügung stellen. Ein Mensch könnte innerhalb der gleichen Zeitspanne kaum ein Hundertstel der Berechnungen anstellen, die das Programm sekundenschnell erledigt. Dabei nutzt das Programm historisch relevante Daten des Devisenhandels und sucht dabei nach gewissen Mustern oder zu Englisch Patterns. Diese Muster werden zu dem Zweck gesucht, dass gewisse immer wieder kehrende Erscheinungen gefunden werden, nach denen der Handel gerichtet werden kann. Sind diese Muster entdeckt worden, errechnet das Programm anhand dieser Entdeckungen eine Art von Zukunftsprognosen. So kann der Devisenhändler bereits vorher Trends erkennen, die noch in ihrer Entwicklung begriffen sind. Richtet sich der Händler nach den erkannten Trends, können hohe Profite entstehen. Der größte Vorteil an von Computer erstellten Prognosen ist wohl zum einen die Zuverlässigkeit und zum anderen die Objektivität des zugrunde liegenden Programms. Diese macht im Gegensatz zum Mensch seine Berechnungen ohne jegliche Gefühlsbeeinträchtigung. Aus diesem Grund sind von Computern erstellte Prognosen sicherer, da sie die Subjektivität der menschlichen Gefühle einfach außen vor lassen und sich nur von ihrer gegebenen Objektivität leiten lassen. Wenn ein Händler zum Beispiel einen schlechten Tag erwischt hat, sich private Probleme ergeben haben oder Ähnliches, dann ist er auf jeden Fall zu einem guten Teil durch sein Gefühlsleben beeinträchtigt und bemerkt nicht, dass er unbewusst seine Gefühle mit in seine Entscheidungsfindung mit einfließen lässt. Dazu sollte es nie kommen und mit Hilfe eines Computerprogramms wird es dazu auch nicht kommen, da solche Situationen bereits vorher vermieden werden.
Die Deutsche Bundesbank gibt im Hinblick auf das Jahr 2009 in wirtschaftlichem Bereich nicht wirklich Hoffnung. Hier wird nämlich davon ausgegangen, dass Deutschland bedingt durch die Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2009 in eine tiefe Rezession stürzen wird. Der Rückgang des Bruttoinlandsproduktes ist da nur eine Folge – und der wird auf 0,8 Prozent geschätzt.
Experten hatten zunächst im Juni 20008 ein Plus von rund 1,4 Prozent im Bruttoinlandsprodukt prognostiziert und das muss jetzt wohl revidiert werden. Seit Herbst 2008 hat sich die Aussicht in konjunkturellem Bereich nämlich deutlich verdüstert. Und da wird eben schon für das Winterhalbjahr 2008/2009 ein stark spürbarere Rückgang in den realwirtschaftlichen Bereichen verzeichnet.
Und die Rezession soll dann auch erst einmal anhalten – laut Information der Bundesbank.
Eine Belebung der Wirtschaft lässt dann nämlich bis zum Jahr 2010 auf sich warten und erst dann bekommt die deutsche Wirtschaft erst wieder den Schwung, den sie benötigt.
Solche Informationen lassen natürlich bei den Verbrauchern für Unsicherheit sorgen – und die zeichnet sich dann auch im Forex Market und seinem aktuell eher zu verzeichnenden Rückgang durch zögerliche Investoren ab. Die gesamte Weltkonjunktur wird zur Zeit insgesamt sehr negativ bewertet. Und auch da ist die Bundesband kein wirklicher Hoffnungsträger, denn sie bestätigt, dass ein scharfer Einbruch in einem Risikoszenario keinesfalls als abwegig bewertet werden soll.
Insgesamt war es in den letzten Jahren im Jahr 1975 so, dass das BIP in Deutschland bedingt durch die damalige Ölkrise mit einem Minus von 0,9 Prozent die stärkste Schrumpfung zu verzeichnen hatte. Hinsichtlich des aktuellen Jahres hat die Bundesbank die Wachstumsprognosen schon von 2,3 Prozent auf 1,6 Prozent abgesenkt. Erst im Jahr 2010 kann wohl wieder an ein Wirtschaftswachstum gedacht werden – und das kann dann bei etwa 1,2 Prozent liegen.
Für das Wachstum muss aber davon ausgegangen werden, dass sich durch zahlreiche Maßnahmenpakete die Finanzmärkte entspannen und damit die globale Konjunktur auch spürbar unterstützt wird. Eine expansive Makropolitik soll dann für einen Anzug der Wirtschaft in 2010 sorgen.
Für die deutsche Wirtschaft sind die Aussichten in 2009 damit eher mäßig und die Erklärung, dass die konjunkturelle Unterauslastung zu erwarten ist, ist dann eher nur ein Synonym für schlechte wirtschaftliche Verhältnisse, die dann auch vor dem Devisenmarkt nicht Halt machen werden.
Aber ganz Schwarz muss die Lage nun nicht gesehen werden, denn auch in der Vergangenheit hat es schon zyklische Schwächen in der Produktion gegeben. Allerdings sind die Zeiten, in denen die Durststrecke überwunden werden muss, wohl diesmal eher länger – da ist für Verbraucher und Investoren ebenso wie für die Wirtschaft ein längerer Atem angesagt, um das Tal zu durchlaufen.
Leider ist es dann natürlich auch wieder der Arbeitsmarkt, der gerade in den letzten Wochen für positive Nachrichten sorgte, der dann wieder zeitlich verzögert die Belastung aushalten muss. In 2009 und 2010 werden dann jeweils etwa 100.000 Arbeitslose mehr als bisher erwartet. Das ist aber wiederum im Vergleich zu früheren negativen Zyklen keine wirkliche negative Zahl und so ist es die Arbeitslosenzahl, die hier dann in den nächsten zwei Jahren das geringste Kopfzerbrechen bereitet.
Schon Montag Vormittag geht es sehr interessant los. Um 10.30 Uhr wird in Deutschland der Sentix Konjunkturindex für Dezember verkündet. Am Nachmittag gibt es von der Amerikanischen die Ankündigungen verschiedener Wertpapierorders.
Am Dienstag steht vor allem Großbritannien im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Von dort kommen die Statistiken zur Handelsbilanz im Oktober. Auch der Hauspreisindex und die Zahlen zur Industrieproduktion werden um 10.30 Uhr in London veröffentlicht. Schon eine halbe Stunde später sollte man als Forex Broker nach Deutschland schauen, denn dort werden die Konjunkturerwartungen für Dezember zur Veröffentlichung gebracht. Am späten Abend wird es in Amerika interessant, denn hier gibt es in Zahlen ausgedrückte Hinweise zur Entwicklung des Verbrauchervertrauens in den Vereinigten Staaten.
Am Mittwoch dürfte es gleich zu Börsenstart im Forex Trading unruhig werden. Noch vor Börsenöffnung gibt es das Konjunkturbarometer Deutschland, aus Australien kommen Zahlen aus der Immobilienwirtschaft und in Japan werden Zahlen zur Entwicklung des Auftragseingangs im Maschinenbau veröffentlicht. Frankreich und Italien beteiligen sich mit Statistiken zur Industrieproduktion. Vor allem Letzteres dürfte im Forex Trading sehr deutliche Auswirkungen auf den Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung haben. Interessant geht es am Mittwoch auch am Nachmittag weiter, denn aus den Vereinigten Staaten wird Zahlenmaterial zur Entwicklung des Großhandels erwartet und außerdem kommt am Nachmittag der Ölmarktbericht.
Alles in Allem dürfte es eine sehr interessante Woche für die Forex Broker werden, in der auch wieder verstärkt politische Entscheidungen im Mittelpunkt stehen werden. Vor allem werden sich die nach und nach veröffentlichten Details zu den Konjunkturförderprogrammen der Länder im Forex Trading auswirken.
Die letzten Tage waren an einigen Stellen recht profitabel für die Aktienanleger. Doch die Experten gehen davon aus, dass dieser Trend so nicht anhalten wird. Einer der Anlagestrategen des über Jahrzehnte hinweg erfolgreichen Warburg Fonds verwies dabei auf die noch immer optimistischen Einschätzungen der weiteren Entwicklungen der Unternehmen, die er so nicht sieht. Er geht von Einbrüchen von bis zu 25 Prozent der derzeitigen Unternehmensgewinne aus.
Darüber hinaus sind sich die Forex Broker unter den Börsianern mit den Aktienhändlern ausnahmsweise einmal einig, dass die Statistik beweist, dass die Indizes Ende November schon häufiger fast unerklärliche Kurssprünge nach oben veranstaltet haben. Wahrscheinlich ist es der Zweckoptimismus, den die Strategen aus dem beginnenden Weihnachtsgeschäft beziehen.
Auch der Blick auf die in Deutschland ab Januar 2009 eingeführte Abgeltungssteuer scheint neben den Anlegern im Forex Trading auch die Aktienspekulanten noch immer zu verunsichern. Der Informationsbedarf an dieser Stelle ist gewaltig, vor allem weil die Forex Broker verunsichert sind, ob ähnlich wie bei den Aktien auch die aus dem Forex Trading stammenden Kursgewinne versteuert werden. Diese Verunsicherung führt im Moment dazu, dass einigere Forex Trader im Moment recht zurückhaltend agieren.
Die wichtigsten Ereignisse in dieser Woche für das Forex Trading werden die Entscheidungen der Zentralbanken über die weitere Zinspolitik sein. Sie beeinflussen sowohl die Wirtschaft als auch die Devisenkurse. Auch dürfte am Montag und Dienstag die Härte der Bundesregierung gegenüber Steuererleichterungen eine Rolle spielen. Die Politiker der CDU machten erneut deutlich, dass sie sich Steuersenkungen bis nach der Bundestagswahl im Herbst 2009 aufheben möchte.
In der letzten Zeit konnte eine sehr schlechte Entwicklung der isländischen Krone festgestellt werden. Diese Entwicklung ging so weit, dass die Währung sehr stark an Kursstärke verlor und somit auch das Vertrauen der Spekulanten in diesem Bereich verloren ging. Der Grund ist natürlich wie vielerorts in der gegenwärtigen Finanzkrise zu suchen, welche bisher imstande war, einige Volkswirtschaften auf der Welt stark zu erschüttern. Nun soll im Gegenzug zu dieser sehr nachteiligen Kursschwächung der Devisenhandel so weit als möglich stabilisiert und wieder angekurbelt werden. Zu diesem Zweck sind einige Änderungen im isländischen Finanzsystem, auf den Devisenhandel bezogen, geplant. Der Geldverkehr soll durch eine Lockerung der Gesetze wieder vermehrt werden, so die isländische Zentralbank. Jedoch so lange der Devisenhandel noch nicht stark genug geworden ist, soll die Vergabe von Krediten an Banken unter verstärkter Aufsicht stehen und nach strengeren Auflagen abgewickelt werden. Ein weiterer Kurssturz ist wohl nach den in Aktion tretenden Lockerungen von Gesetzen und Auflagen nicht unwahrscheinlich, doch sollte dieser nur von kurzer Dauer sein und sich rasch wieder erholen. Eine weitere Maßnahme des isländischen Parlaments ist die Beschränkung des Devisenabflusses ins Ausland. Dies soll ebenso zur Stärkung der isländischen Krone beitragen. Diese Aktionen von Parlament und Zentralbank in Island sind kaum verwunderlich, betrachtet man die isländische finanzielle Situation im Vergleich zum europäischem Raum. Island hat wohl derzeit am schlimmsten getroffen, was sich wohl am meisten in den gegenwärtigen Kursverlusten niederschlägt. Island stand und steht kurz vor einem Supergau im Bereich der Wirtschaft und seinem Finanzsystem. Aus diesem Grund war der schnelle Eingriff der Regierung nötig, um schlimmeres zu vermeiden. So wurden im Zuge der Pleitewelle isländische Banken verstaatlicht. Dabei wurde auch finanzielle Hilfe aus dem Ausland in Anspruch genommen. Der Internationale Währungsfonds(IWF) trat ganz nach seiner Manier als Helfer ein und stützte die isländische Wirtschaft mit einer Finanzspritze von mehr als zehn Milliarden US-Dollar. Dabei beteiligten sich auch einige europäische Nationen. Die Erwartungen der Helfer sowie der Anleger sind sehr hoch. Denn, sollte sich Island in der nächsten Zeit erholen und seinem Währungskurs zu mehr Stärke und Stabilität verhelfen, könnten sich in nicht all zu langer Zeit wieder Investitionen in die isländische Krone sehr rentieren.
Aktuelle Neuigkeiten sind bei den wichtigsten Währungspaaren zu verzeichnen, die für Anleger im Forex Market wichtige Hinweise auf Handlungsbedarf geben könnten. So kann ein weiteres Auf bei der führenden Paarung Euro und US-Dollar verzeichnet werden. Auch andere Währungspaarungen bringen Neuigkeiten, die für Anleger interessant sind. Auch im Goldbereich haben sich optimale Veränderungen ergeben, die geradezu großartige Einstiegsmöglichkeiten für Anleger bieten könnten.
EUR/USD: Das Währungspaar hat aktuell ein Aufwärtsmomentum zu verzeichnen. Verdeutlicht wird dies durch den Slow Stochastic der 4-Stunden-Chart zeigt deutlich, dass diese Aufwärtstendenz noch viel Potential bietet. Starke Widerstandsmomente, die bei 1,30 liegen, konnten durchbrochen werden und so ist die aktuelle Fortsetzung des zinsbullischen Trends eher wahrscheinlich. Ein neuer Richtpreis kann also optimistisch bei 1,3150 prognostiziert werden.
GBP/USD: Hier gibt die 4-Stunden-Chart aus, dass das Währungspaar sich weiterhin innerhalb einer zinsbullischen Handelsspanne aufhält. Zudem verdeutlicht das neue zinsbullische Cross des Slow Stochastic auf der Stunden-Chart, dass dieser Trend in Aufwärtsrichtung durchaus Fortsetzung finden könnte. Hier kann es eventuell vorteilhaft sein, bei eng gesetzten Stopps zu kaufen.
USD/JPY: Bei dieser Währungspaarung lässt der 4-Stunden-Chart erkennen, dass das Paar insgesamt innerhalb einer deutlich rückläufigen Handelsspanne liegt. Aktuell wird das Währungspaar um 94,90 gehandelt. Dabei weisen der RSI der 4-Stunden-Chart sowie auch der Slow Stochastic grundsätzlich einen Abwärtstrend aus. Eine Korrigierung des Trends sollte in näherer Zukunft nicht erwartet werden. Hier zeigt sich der Verkauf möglicherweise als gute Strategie.
USD/CHF: Während die vergangene Woche bei dieser Paarung durchgehend ein zinsbullisches Momentum gezeigt hat, lassen sich inzwischen Anzeigen der Korrektur in Abwärtsrichtung auf der Stunden-Chart erkennen. Hier hat der rückläufige Durchbruch der Stunden-Chart insgesamt ein starkes Abwärtsmomentum gebracht. So könnte der nächste Richtpreis im Bereich bei 1,1900 festgelegt werden. Auch der Slow Stochastic der Tages-Chart deutet darauf hin, das der Abwärtstrend bei dieser Währung fortdauern könnte. Der Verkauf könnte bei dieser Währungspaarung aktuell eine gute Strategie sein.
Gold: Der Goldpreis konnte in den letzten zwei Tagen einen deutlichen Anstieg verzeichnen und so können inzwischen 811 US-Dollar je Unze verzeichnet werden. Allerdings könnte hier durchaus eine Abwärtskorrigierung in nächster Zukunft anstehen, wie das rückläufige Kreuz des Slow Stochastik auf der 4-Stunden-Chart anzeigt. So bietet sich hier Anlegern im Forex Market die großartige Möglichkeit, innerhalb dieses Trends einen äußerst frühen Zeitpunkt zum Einstieg zu wählen.

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