Mit über 4 Billionen US-Dollar Tagesumsatz ist der Devisenmarkt einer der größten Finanzmärkte der Welt. Auf dem Devisenmarkt werden Währungen und auf Währung lautende Forderungen (so genannte Devisen) gehandelt. Dabei profitiert der Markt von der Tatsache, dass Währungskurse nur in Ausnahmefällen über längere Zeit konstant sind. Vielmehr variieren diese in Abhängigkeit zahlreicher Faktoren. Denn neben Staatsausgaben und wirtschaftlichen Aufwendungen internationaler Konzerne, kann so ziemlich jedes weltpolitische oder wirtschaftliche Ereignis Einfluss auf den Wert einer Währung nehmen.
In Abhängigkeit dieser Fluktuation steigt oder sinkt auch der Wechselkurs der internationalen Währungen. Dadurch wird es erst möglich mit Währungen und Devisen gewinnbringend zu handeln. Ein wesentlicher Faktor beim Devisenhandel ist dabei der Umstand, dass der Devisenmarkt an keinen festen Börsenplatz gebunden ist. Der Markt wird nämlich durch ein internationales Netz aus Bankbeziehungen verwirklicht und ist daher im Gegensatz zu anderen vergleichbaren Märkten überaus flexibel.
Angesichts der geschilderten Vorteile des Devisenmarktes ist es durchaus verständlich, dass heutzutage nicht nur Banken und internationale Konzerne ein Stück von diesem Kuchen abhaben wollen. Im Gegensatz zu früheren Zeiten drängen daher immer mehr Privatinvestoren auf den Devisenmarkt. Daraus eröffnen sich für diese eine Vielzahl verschiedener Probleme. Denn gerade wegen seiner Flexibilität ist der Devisenmarkt besonders für den Laien nur schwer zu überschauen. Die mangelnde Kenntnis entscheidender Faktoren kann daher auch beim Handel mit Devisen zu horrenden Verlusten führen. Denn ein wesentliches Charakteristikum des Devisenmarktes ist neben seiner riesigen Gewinnausschüttung auch das durchaus hohe Risiko, das unweigerlich damit einhergeht. Dadurch sind Forex Broker gerade für Privatinvestoren inzwischen sehr interessant geworden.
Denn der Forex Broker kann für seine Kunden die Geschäfte in Gang setzten. Dabei nutzen die meisten Forex Broker ihre exakten Kenntnisse des jeweiligen Marktgeschehens, um die Chancen auf Gewinn zu optimieren. Ihren eigenen Gewinn erhalten die Forex Broker wiederum durch Provisionen, die in den meisten Fällen in Abhängigkeit der Höhe des tatsächlichen Gewinnes ausgeschüttet werden. Für viele Investoren ist es daher sehr beruhigend jemanden an ihrer Seite zu wissen, der einen besseren Einblick in die Welt des Devisenhandels besitzt und daher rechtzeitig auf etwaige Eventualitäten reagieren kann. Gerade aus diesem Grund entscheiden sich nicht nur Privatinvestoren, sondern auch Kreditinstitute oftmals für die fachkundige Unterstützung eines oder mehrerer Forex Broker. Dieser Umstand ist somit ein weiters Qualitätsmerkmal für die fachliche Kompetenz der Forex Broker.
Die Experten, die die technischen Analysen der Forex Charts entwickelt haben, gehen davon aus, dass die Kursveränderungen sich in bestimmten Wellenmustern vollziehen. Dazu nimmt man sich die grafischen Darstellungen in Form der Forex Charts her und begrenzt einen bestimmten Bereich, in dem sich die Forex Kurse über einen festgelegten Zeitraum bewegen.
Die Annahme, daraus Prognosen ableiten zu können, basiert darauf, dass den größeren Wellen immer wieder regelmäßige Ausbrüche aus den so ermittelten Grenzbereichen vorausgehen. Gibt es innerhalb weniger Tage oder Stunden gehäuft kurze Ausschläge nach oben, so leiten die Analysten daraus eine unmittelbar bevorstehende Kurssteigerung für die betroffene Währung ab.
Natürlich muss auch das Umfeld dazu passen. Negative Nachrichten aus der Politik und Wirtschaft des betroffenen Landes werden eine solche Entwicklung natürlich nicht stützen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass man die technische Analyse der Forex Charts nie als alleiniges Kriterium für die Herleitung seiner persönlichen Forex Strategie nutzen sollte, sondern sie immer mit anderen Forex Signalen koppeln muss.
Der Handel mit Devisen, sogenannte Forex-Trades, ist in den letzten Jahrzehnten immer beliebter geworden. Lange Zeit blieb diese Königsdisziplin unter den Investmentformen vor allem institutionellen Investoren und wenigen professionellen Tradern überlassen. Doch seit einigen Jahren hat sich der Forex-Markt auch für private Investoren geöffnet. Doch Forex-Trading ist nichts für Zocker und Glücksritter. Die ständigen Kursschwankungen fordern von den Anlegern ständige informiert zu sein, Entscheidungen in Bruchteilen von Sekunden zu treffen und die Bereitschaft die eigenen Investitionen ständig umzuschichten.
Zur Zeit befinden sich der Forex Markt in heftiger Bewegung. Nach dem Allzeithoch des Euros von fast 1,60 Dollar in der Mitte des vergangenen Jahres, fiel der Wert der europäischen Gemeinschaftswährung zeitweise tief unter die Marke von 1,30 Dollar. Nachdem die US Notenbank Federal Reserve die amerikanischen Leitzinsen faktisch gegen Null senkte, erholte sich der Euro wieder. Am Ende des Jahres 2008 stieg er auf über 1,48 Dollar um am Ende der vergangenen Woche nur noch knapp über der 1,34 Dollar Marke zu notieren. Die gegenwärtigen Kursschwankungen des Euros auf dem Forex-Markt sind so heftig wie noch nie in der zehnjährigen Geschichte der europäischen Gemeinschaftswährung.
Trotzdem ist das Spekulieren auf Währungen in den letzten Jahren zu einem beliebten Investmentinstrument vieler Investoren geworden. Durchschnittlich werden täglich Währungen im Wert von 3,2 Billionen Dollar gehandelt. Bis vor wenigen Jahren konnten nur professionelle und institutionelle Anleger von diesen gewaltigen Umsätzen profitieren. Erst langsam öffnete sich der Forex-Markt auch für private Investoren. Vor allem die schwere Vorhersagbarkeit der Wechselkurse macht den Handel mit Devisen so komplex. Unzählige Faktoren aus Politik und Wirtschaft wirken auf die Kurse ein. Jeder Anleger, der im Forex-Trade erfolgreich sein und Geld verdienen will, muss ständig informiert sein und notfalls innerhalb weniger Augenblicke seine Anlagen umschichten. Während das Liegenlassen von Aktien über einen längeren Zeitraum eine erfolgsversprechende Strategie im Wertpapierhandel sein kann, lässt sich dieses Verhalten auf den Forex-Markt nicht anwenden. Anlagezeiträume bewegen sich im Minuten und Stundentakt. Kleinanleger und Hobby-Händler werden meist von einer Vielzahl von Informationen erschlagen.
Wechselbeziehungen zwischen Forex- und Aktienmärkten sind zwar vorhanden aber nur sehr schwach ausgeprägt. Währungen entwickeln sich weitestgehend unabhängig vom Wertpapiermarkt. Und gerade das kann für viele Anleger von großem Vorteil sein. Während die Kurse an klassischen Märkten fallen, können die Kurse auf dem Forex-Markt dagegen steigen. Anleger können so ihr Portfoliorisiko mit Anlagen im Devisengeschäft streuen und das Gesamtrisiko vermindern.
In den letzten Jahren haben sich einige neue Instrumente entwickelt, mit denen auch Privatanleger am Forex-Trade partizipieren können, ohne selbst als Nachfrager am Forex-Markt über einen Broker direkt teilzunehmen. Ein Beispiel dafür sind Zertifikate. Die Forex-Zertifikate ahmen Carry Trades nach. Das funktioniert so, dass in Ländern mit einem niedrigen Leitzins Kredite aufgenommen werden. Anschließend werden die Kredite in Ländern angelegt, die einem hohen Leitzins aufweisen. Der Anleger kann so von der Zinsdifferenz profitieren. Steigt gleichzeitig der Wechselkurs des Hochzinslandes gegenüber der Währung des Niedrigzinslandes, kann der Anleger sogar noch einmal gewinnen. Beim Rücktausch der Währung des Kredites fallen dann noch Wechselkursgewinne an. Aber genauso schnell wie man mit einem Zertifikat gewinnen kann, kann man auch verlieren. Das sollte jedem Investor vorher klar sein.
Besonders dramatisch fiel diese Erkenntnis bei hoch verzinsten Rohstoffwährungen aus. Bis Mitte des vergangenen Jahres sind solche Rohstoffwährungen wie der australische und kanadische Dollar sowie der südafrikanisch Rant stark gestiegen. Ausgelöst wurden die enormen Kursgewinne durch die explodierenden Rohstoffpreise zu gleichen Zeit. Doch als sich die weltweite Konjunktur langsam abkühlte, fielen auch die Rohstoffpreise, da die Nachfrage danach weltweit sank. Der enorme Preisverfall bei den Rohstoffen fiel umgehend auf die Wirtschaft der exportierenden Staaten zurück. Die nationalen Notenbanken waren zu massiven Zinssenkungen gezwungen, um den drohenden konjunkturellen Abschwung abzufedern. Doch diese Maßnahmen wirkten sich wiederum verheerend auf die nationalen Währungen aus, die dadurch mächtig unter Druck gerieten und mit einem Abwärtstrend an den Forex-Märkten reagierten. Statt doppelt von den Zertifikaten zu profitieren, wurden die Anleger vom Verfall der rohstoffbasierenden Währungen doppelt getroffen.
Eine weitere und wesentlich sichere Möglichkeit, als Zertifikate auf Währungen, sind Devisenfonds. Dieses Instrument ist erst wenige Jahre alt. Seit 2004 haben Fondsgesellschaften die Möglichkeit, Währungsgeschäfte nicht mehr einzig zur Absicherung von Kursschwankungen zu betreiben, sondern sie dürfen sie auch als Anlageprodukte anbieten. Die Fondsstrategien sind dabei genauso vielfältig, wie die Anbieter solcher Produkte. Einige Strategien verfolgen die Anlage von Geldmarktpapieren in unterschiedlichen Währungen, andere verfolgen lieber Termingeschäfte mit Devisen. Die unterschiedlichen Anlagestrategien beherbergen unterschiedlich hohe Risiken. Die Volatilitäten sind genauso unterschiedlich wie die Wertentwicklung solcher Devisenfonds. Wer also mit einer dieser Formen am Forex-Markt partizipieren will, sollte sich vorher umfassend beraten und sich die Fondsstrategien einzelner Anlagemöglichkeiten genau erläutern lassen.
So konnten nach einer Hochrechnung des Jahres 2003 schon 58 Milliarden Euro allmonatlich in die USA fließen. Und diese Tendenz hat einen weiteren Aufwärtsschwung genommen, so dass der Devisenhandel inzwischen der Markt ist, an dem die größten Geldmengen bewegt werden.
Ein großer Teil des Geldes kommt dann auch von privaten Investoren – obwohl das für die Bewegung des Marktes völlig irrelevant ist. Den privaten Investoren kann das aber Mut machen, denn die Möglichkeiten, hier Geld zu verdienen, sind für alle Beteiligten gleich – mit unterschiedlich hohen Investitionen eben. Die Regel, dass dem Lauf des Geldes gefolgt werden sollte, ist die Hauptregel, die ihren Bestand hat.
Für Spekulanten ist es immer dann besonders interessant am Markt, wenn sich ein neuer Trend entwickelt. Wenn man dem anfänglichen Beispiel des US-Marktes folgt, sind dann aus der Position heraus die Devisen, die in die USA fließen, höher als das umgekehrt der Fall ist.
Dabei muss natürlich in diesem Beispiel auch überlegt werden, wie viele Amerikaner die Überlegung anstellen, in welchem Land sie ihre Gelder anlegen möchten. Weil aber sehr viele Anleger aufgrund des fiktiv genannten Wirtschaftsaufschwungs den Beschluss gefasst haben, in den USA ihre Anlagen zu tätigen, ist es dann so, dass diese Anlagemöglichkeiten sich damit reduzieren. So weichen die Amerikaner dann zum Beispiel nach Europa aus.
Der gesamte Mechanismus, der sich aus diesen Anlagestrategien ergibt, ist damit – zumindest in der Theorie – einfach zu durchschauen. Ein schwacher US-Dollar veranlasst damit die Investoren, vom amerikanischen Markt hinweg in andere Länder ihre Liquidität umzuschichten. Das hat natürlich eine weitere Schwäche des US-Dollars zur Folge. Genau das beeinflusst dann wieder den Markt der Aktien und Anleihen, denn hier findet damit ein beschleunigter Verkauf statt. Die Prophezeiungen – oder auch Prognosen – die Analysten dann abgeben, erfüllen sich hier meist recht genau. Die Entwicklungen am Markt heißen übrigens Trends.
Die Begründungen für die aktuellen Entwicklungen am Devisenmarkt haben viele Hintergründe. Dazu kann dann beispielsweise gehören, dass asiatische Zentralbanken Dollar-Anleihen ankaufen, um dem Kursrutsch des US-Dollar Einhalt zu gebieten. Sie haben im Beispielfall keine andere Wahl, als den US-Dollar zu unterstützen. Anleger in Aktien investieren allerdings tendenziell stärken in Europa und auch Japan, weil amerikanische Aktien werden höher bewertet, als dies in Europa oder Japan der Fall ist. Und so erreichen die Börsen mehr oder weniger regelmäßig einen Boom, von denen die Anleger erwarten, dass sich hier sehr positive Entwicklungen ergeben.
Oft sind es auch Theorien und manchmal sogar Gerüchte, die dann für Bewegung am Devisenmarkt sorgen. Und hieraus entwickeln sich dann die Trends. Und wenn dann die Erklärungen für die Entwicklungen ausgehen, dann kommt für viele – besonders Einsteiger des Marktes – gern der Verdacht auf, dass es sich hier um Geheimbünde handelt, die hinter verschlossenen Türen die Entwicklungen zu beeinflussen versuchen.
Oftmals haftet dem Devisenhandel auch der Ruf an, dass hier das Geld so schnell gewonnen wird, wie es auch letztlich wieder verrinnt. Das ist zwar nicht ganz falsch, hat aber dann seine Hintergründe auch in erklärbaren Fakten. Der eine Faktor ist dann, dass sich Neulinge auf das Eis des Devisenmarktes wagen und dort Entscheidungen treffen, die recht kurzfristige Orientierung haben. Der andere Grund ist, dass es eben schon wichtig ist, ein gewisses finanzielles Polster im Hintergrund zu haben, um auch einen Verlust ausgleichen zu können und nicht vor dem Aus zu stehen. Die Sicherheits- oder auch Mindesteinlagen sind es, die als Margins bezeichnet werden und die gerade für private Investoren ein Problem darstellen und ein erhebliches Loch in die Finanzen reißen können. Wichtig ist also für private Investoren, dass hier nicht mit dem letzten Cent gehandelt wird.
Wichtigen Einfluss auf die Entwicklungen am Devisenmarkt nehmen auch die Einflüsse der Notenbanken. Die gehen hinsichtlich ihrer Zinsentscheidungen getrennte Wege, die sich aus den Entwicklungen der jeweiligen Volkswirtschaft eines Landes ergeben. Während die eine Notenbank eines Landes recht geringe Leitzinssätze beschließt, bleiben andere Länder auf höheren Zinssätzen bestehen. Ähnlich den Entwicklungen, die sich im Zuge der Wirtschaftskrise ergeben. Während die USA sehr niedrig angesetzte Zinssätze entschieden haben, ist die Europäische Zentralbank noch nicht so tief heruntergegangen mit ihren Zinssätzen, weil eben die wirtschaftliche Situation in den USA sich – vielleicht nur noch – von der in Europa unterscheidet.
Manche Zinsentscheidungen machen für Außenstehende zunächst keinen Sinn. Warum senken manche Notenbanken einiger Staaten ihre Zinssätze, während andere bei höheren Leitzinssätzen bleiben? Neben wirtschaftlich geprägten Entscheidungen sind es hier natürlich auch die menschlichen Entscheidungen, die eine Rolle spielen. Auch hier gilt es wieder ein subjektives Empfinden nach Möglichkeit auf ein Minimum zu reduzieren – was natürlich bei den Notenbanken nach Möglichkeit erreicht wird, aber eben nicht ganz. Der Mensch bestimmt auch hier den Markt. Und damit ist auch erklärbar, dass die Munition, die durch die Zentralbanken im Hinblick auf Zinsregulierung besteht, manchmal eben ihre gewünschte Wirkung verfehlt.
Grundsätzlich ist es aber so, dass eine Aufwertung einer Währung der Konjunktur einen Dämpfer erteilt, dafür aber eine Verbilligung der Importe ermöglicht. Das wiederum senkt die Gefahr der Inflation. Eine Abwertung einer Währung wiederum kurbelt die Konjunktur eines Landes an – und auch die Inflation.
Inwieweit hier auch der politische Einfluss, die eigene Währung zu manipulieren, eine Rolle spielt, sei einmal dahingestellt. Und auch die Kommunikation den Märkten gegenüber spielt natürlich bei den Zinsentscheidungen eine Rolle. Die US-Notenbank Federal Reserve, die in der Branche kurz als Fed bezeichnet wird, hat einen Chef – und der wiederum gilt als wichtige Person für alle Devisenhändler. Wird aus den Chefetagen der Fed eine Entscheidung bekannt gegeben, werden diese Worte vom Devisenmarkt schon sehr auf die Goldwaage gelegt. Und selbst das, was hier nicht gesagt wird, macht Einfluss auf die Entwicklungen am Devisenmarkt. Wird also von der Fed erklärt, dass ein historisch niedriges Zinsniveau gehalten wird und der begleitende Teil „für eine lange Zeit“ wird von der Fed nicht erwähnt, dann kann es schon geschehen, dass innerhalb einer recht kurzen Zeit auch möglicherweise wieder erhöht wird. Das führt dann bei dem Euro möglicherweise wieder zu einem relativ schnell Nachgeben – eben aufgrund der Annahmen der Händler am Markt.
Die Fed als sehr wichtige Notenbank am Devisenmarkt wählt ihre Ausdrucksweise eben so, dass der Handlungsspielraum am Markt erhalten bleibt. Information statt Manipulation – so könnte die Regel hier lauten.
Die Interpretation der Informationen, die von den Banken auf den Markt gegeben werden und auch alle anderen Hinweise sind also zu einem guten Teil von der Interpretation der Marktteilnehmer abhängig – und beeinflussen dann so die Entscheidungen.
Ein spannender Markt – an dem aber keineswegs nur Zocker teilnehmen!
Der Dax rutschte am Mittwoch morgen wieder verdächtig tief, nachdem die anfängliche Euphorie um die niedrigen Zinsen alsbald verflogen waren. So äußerten sich auch sämtliche Händler zu der kurzfristig andauernden Zinseuphorie. Experten zufolge soll dies eines der markantesten Anzeichen für die Schwächung der amerikanischen Wirtschaft sein. Solch drastische Maßnahmen mussten seit sehr langer zeit nicht mehr ergriffen werden. So gab der Dax am Mittwoch um 1,5 Prozent nach und fiel auf 4660 Zähler. MDax und TecDax verloren ebenso circa einen Prozent.
Einer der Gründe für diese bereits voraus geahnte Entwicklung sind wohl auch die Aktien der Deutschen Bank, welche die Bankenwerte nach unten führen und somit negativen Einfluss auf alle Finanzmärkte nehmen, so auch auf den Devisenmarkt.
Hingegen legen die deutschen Anleihen sehr kräftig zu. Der Start nach den Leitzinssenkungen der USA wurde von kaum einem Anleger erwartet, was für viel Überraschung sorgte. Der Bund Future etwa stieg Mitte der Woche um 43 Basispunkte 124, 57 Punkte. Doch nach wie vor stehen die Renditechancen weiterhin unter Druck, diese Tatsache wird durch die Lockerung der amerikanischen Notenbank auch noch etwas verstärkt.
Über den Euro sind derzeit nach wie vor nur positive Aussagen zu machen. Dieser kletterte für kurze zeit sogar auf 1,42 US-Dollar und näherte sich so sehr markant der Widerstandsgrenze von 1,50 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,3690 festgelegt, doch wurden die Erwartungen der Euro-Anleger wie immer übertroffen. Nach wie vor gilt als Grund für die feste und sehr stabile Tendenz des Euro die aus den Vereinigten Staaten kommenden Zinssenkungen, die die Anlegerstimmung in Deutschland um einiges erhellen konnten, was eine Investition in den Euro zu einer sehr profitablen Angelegenheit werden lässt.
Die Finanzkrise tobt über den Globus – aber wirklich beinträchtigen kann sie den Devisenhandel offenbar nicht. Auch wenn in zeitweise turbulenten Zeiten die Zahlen etwas rückläufig waren – die Investoren vertrauen offenbar in die Zukunft und bessere Zeiten und insgesamt zeigt der Markt der Devisen sich recht unbeeindruckt von den Stürmen, die aktuell über die Wirtschaft hinwegtoben.
Nein, unbeeindruckt wohl eher nicht, denn genau die wirtschaftlichen Veränderungen machen hier die Chancen auf gute Gewinne möglich. Und außerdem ist es anscheinend in einer Finanzkrise genau die richtige Zeit, um hier im Forex zu handeln. Das Auf und Ab der Währungen lässt da wohl so manchen Händler am Markt gute Profite erzielen.
Durch den Kauf und Verkauf von Währungen ist nämlich gerade in Zeiten der wechselnden Kurse ein gutes Geschäft zu erzielen. Allerdings heißt es hier dann besonders gut zu beobachten und wirklich zur richtigen Zeit den richtigen Handel zu tätigen. Die Finanzkrise bringt es mit sich, dass hier gerade Währungen und deren Kurse turbulent durchgerüttelt werden und so ist die Finanzkrise nun nicht wirklich ein Grund, dass der Handel mit Devisen dann automatisch rückläufig wird.
Aber zugegebenermaßen ist das Forex Trading gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht unbedingt eine Angelegenheit, die Privatanleger dann bevorzugt mit den spärlicher gewordenen Rücklagen betreiben und auch betreiben sollten. Hier sind es dann die professionellen Händler, die eben jetzt ihre Profite sehen und die Broker, die dann einem privaten Investor, der genügend Rücklagen gebildet hat, zu wirklich guten Gewinnen verhelfen kann. Private Investoren, die dann auf wichtige Rücklagen zurückgreifen müssen, wenn die wirtschaftliche Lage angespannt ist, könnten hier einen ungesicherten Tanz auf dem Hochseil erleben, wenn sie in der Finanzkrise Ersparnisse angreifen, um dann in der Hoffnung auf turbulente Entwicklungen der Kurse Gewinne erzielen zu wollen.
Auch wenn sich insgesamt eine Zurückhaltung im Konsumverhalten der Bürger zeigt, ist es dann doch der Devisenhandel, der ungebrochen weiterhin seinen Verlauf nimmt.
Lohnt es sich wirklich für den privaten Investor, sich in der Finanzkrise in den Devisenhandel zu stürzen und – vor allem – wie gehe ich das Geschäft dann als Laie an?
Es muss ja Gründe haben, dass gerade in diesen Zeiten die Händler ungebrochen ihrem Geschäft nachgehen und dabei auch weiterhin gute Gewinne machen.
Wichtig ist wohl gerade jetzt, dass auch ökonomische und politische Entwicklungen und Nachrichten aus der Wirtschaft einbezogen werden, wenn dann das Geld mit den Währungen verdient werden soll.
Die Währungspaarungen sollten gerade im Devisenhandel natürlich regelmäßig unter die Lupe genommen werden. Wie haben sich die einzelnen Paare untereinander und im Vergleich miteinander eigentlich in den letzten Tagen entwickelt?
Der EUR/USD als Paarung hat schon einige Versuche hinter sich, die Widerstandsmarke von 1,300 auf der 4-Stunden Chart durchbrechen zu wollen – die aber bisher gescheitert waren. Und so hatte sich das Paar dann letztlich bei 1,2800 konsolidiert. Die Tages Chart hatte mit gemischten Signalen für die Paarung informiert. Allerdings bewegte sich der Slow Stochastic der Tages Chart im neutralen Bereich. Gegenläufig war aber der Slow Stochastic der Tages Chart, denn da war ein rückläufiges Cross, das zu verzeichnen war und dass deutliche Hinweise auf ein Korrektur in den Abwärtsbereich im nahen Zeitraum stattfinden kann. Da war der Verkauf bei eng gesetzten Stopps dann die optimale Strategie.
Der GBP/USD werden in einer recht engen Spanne im Bereich 1,4740 gehandelt. Im Slow Stochastic des Tages Chart zeigt sich aber ein rückläufiges Cross an und da sind Korrekturen im nahen Zeitraum möglich. Die Paarung könnte von Anlegern bei eng gesetzten Stopps vorteilhaft verkauft werden.
Der USD/JPY zeigte auf der Stunden Chart die anhaltende zinsbullische Tendenz. Und das, obwohl der RSI schon im überkauften Bereich liegt. Das neu entstandene zinsbullische Cross des Slow Stochastic ist aber auf der Tages Chart gut zu beobachten gewesen. Da scheint eine zinsbullische Korrektur durchaus möglich und genau deshalb kann es für Anleger gut sein, nach einem Durchbruch diesem Markt beizutreten.
USD/CHF zeigten als Währungspaarung auf der Tages Chart, dass sie sich gemeinsam weiterhin in einer zinsbullischen Handelsspanne bewegten. Die 4-Stunden Chart zeigte in ihrer Slow Stochastic dann das rückläufige Cross auf und das könnte bedeuten, dass sich da noch Abwärtskorrekturen ergeben könnten. Auch hier war dann der Verkauf bei eng gesetzten Stopps eine gute Entscheidung für die Anleger.
Und das Gold? Da hat sich in den letzten Tagen im Preis deutlich etwas getan. Der Preis für Gold ist nämlich deutlich spürbar angestiegen und da waren Preise von 768 US-Dollar für die Feinunze Gold gestern realistisch. Aber trotzdem war es dann das rückläufige Cross des Slow Stochastic, das auf der Stunden Chart starke Hinweise darauf brachte, dass sich hier wieder eine Korrektur im Abwärts ergeben könnte – und das nicht einmal in so ferner Zukunft. Bei Forex Anlegern ist dann der Trend sehr gut für einen äußerst frühen Zeitpunkt des Einstiegs.
Zu Wochenanfang eröffnete der Euro bei 1,2825 US-Dollar und konnte damit die höchsten Kurse seit der Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten aus den USA verzeichnen. Diese Beobachtung haben Analysten der Märkte gemacht.
Auch zu Anfang der Woche konnte sich der US-Dollar dann gegenüber dem JPY auf 92,75 stellen und auch die Carry-Trades können in guter Verfassung aufwarten. Die Paarung EUR/JPY notierte zu Beginn der Märkte am Monat bei 119,00 und die Währungspaarung oszillierte dann im Bereich 1,5575. Die Analysten stellten dann auch am Montagmorgen erfreuliche Blicke auf die Entwicklung der Aufträge in der Industrie im Oktober rückblickend fest. Im Vergleich zum September konnte da der Rückgang in den Monatsvergleichen revidiert werden – und das von –8,0 auf –8,3 Prozent deutlich erkennbar. So hat sich dann – diese Werte zugrunde gelegt, im Jahresvergleich ein Einbruch um –9,3 Prozent ergeben.
Der Berichtsmonat Oktober konnte die Erwartungen nicht erfüllen, die bei einem Anstieg von rund 0,4 Prozent lagen. Da hatte es leider einen Rückgang gegeben und der Monatsvergleich stellte sich dann bei 6,1 Prozent ein. Das Ergebnis dieses Vergleichs glich dann eher einem Kollaps im Jahresvergleich, denn er lag in einer Höhe von –17,3 Prozent. Auch die Auslandorders erlebten in dem Monat dann einen deutlichen Einbruch – und der lag bei sagenhaften 22,7 Prozent. Die Inlandsorders gingen auch zurück, aber hier lag der Verlust bei 11,3 Prozent – hoch, aber nicht zu vergleichen mit den Verlusten im Auslandsgeschäft.
Insgesamt kann man die Daten wohl als prekär bezeichnen und die Signale deuten hier wohl alle darauf hin, dass auch die kommenden Monate mit rückläufigen Produktionen einhergehen?
Aber die wirkliche Katastrophe in der Beobachtung sind dann die Arbeitsmarktberichte aus den USA für den Monat November. Da hat die Arbeitslosenquote nämlich noch einmal deutlich zugelegt und eine Steigerung von 6,5 auf 6,7 Prozent ergeben. Das war dann der höchste Stand, der seit September 1993 aus diesem Bereich vermeldet wurde. Die Quote U-6, die im Vergleich zum Gegenstück aus dem europäischen Raum aussagekräftiger ist, musste dann eine Zunahme von 11,8 Prozent auf 12,5 Prozent ausweisen. Im Monat November sind in den USA 533.000 Jobs eingespart worden. Negative Erwartungen bei Analysten lagen bei 340.000 Arbeitsverhältnissen.
Die Vormonate mussten darüber hinaus revidiert werden. Und damit brachte der Oktober dann eine Korrektur der Werte von erst –240.000 auf jetzt –320.000 Jobs und der September wurde nicht weniger unerfreulich angepasst. Da war es dann die Revidierung von –284.000 auf –403.000 Jobs. Und auch die Wochenarbeitszeit hat ein Rekordtief des Index erreicht und liegt bei aktuell 33,5 Stunden.
Durch die Anpassungen der Zahlen im November hat sich damit eine Zahl von 1,9 Millionen vernichteten Jobs ergeben. Gegenüber der Konsensusprognose von –340.000 Jobs hat sich damit ein Gesamtverlust von 732.000 Jobs ergeben. In Prozenten ausgedrückt sind damit 115,3 Prozent mehr Jobverluste als vermutet zu verzeichnen gewesen.
Da ist die Reaktion am Devisenmarkt schon fast erstaunlich – berücksichtigt man hier die Risikoaversion und den Überraschungseffekt. Der US-Dollar konnte auf Tageshöchstkurse von 1,2632 im Verlauf zulegen – ausgehend von ungefähr 1,2700, auch wenn sich die Kaufrausch für den US-Dollar doch zu Wochenanfang ein wenig reduziert hat.
Insgesamt sind die US-Verbraucher aber auch finanziell erschöpft und die Zunahme von rund 2,0 Milliarden US-Dollar, die für den Oktober erwartet wurde, konnte sich nicht bewahrheiten. Da war es dann eine Kontraktion um 3,5 Milliarden US-Dollar, die anstelle dessen eintrat. Und auch für den Wert des Vormonats ergab sich eine Revidierung von 6,9 Milliarden US-Dollar auf 6,5 Milliarden US-Dollar. Das ergibt dann für die Beobachtung von drei Monaten eine Zunahme und zwei Rückgänge.
Die Gesundung der USA kann dann wohl nur durch die Erkenntnis verlaufen, dass der Konsum auf Kredit keinen Reichtum bringt und der Weg dahin kann für die Verbraucher lang und steinig werden.
Der Euro wird derzeit wohl favorisiert und das Unterstützungsniveau von 1,2540/70 kann das Bias des Euro in positiver Richtung wohl neutralisieren.
Die isländische Zentralbank rückt mit Neuigkeiten für den Devisenmarkt vor, denn sie legt neue Regeln für diesen Markt fest. In Reykjavik wurden in der letzten Woche die neuen Regeln für den Handel in der Landeswährung vorgestellt.
Da ist es dann wieder so – wie bereits seit Jahren für den Forex Markt üblich, dass die Primärhändler am Markt dann wieder die Finanzinstitute sein sollen, die mit großen Summen ins Geschäft gehen. Und die Anforderungen an den Interbankenmarkt hinsichtlich der Abgaben der Kurshöhe hinsichtlich der Häufigkeit und auch der Höhe werden dann auch gelockert.
Drei Marktführer sind es dann, die jetzt schon klar hervorstechen. Dass sind NBI, New Giltnir und New Kaupthing, die uns in letzter Zeit schon hinsichtlich der Einlagensicherungen von Anlegern mehrfach über den Weg der Finanznachrichten gelaufen sind. Aber nach diesen drei Machern am Markt werden dann wohl auch andere Institute nach und nach folgen.
Der Wechselkurs soll dann nach isländischen Vorstellungen durch Angebot und Nachfrage gesteuert werden. Devisenkäufer der Zentralbanken nehmen dann keinen Einfluss mehr auf die Wechselkurse.
Und als absolute Neuigkeit aus Reykjavik kann dann die verzeichnet werden, dass eben möglicherweise auch die Notenbank aus Island dann als Akteur am Devisenmarkt auftaucht. Das soll aber weniger den Hintergrund der Erzielung von Gewinnen haben. Das Eingreifen der Notenbank Islands hat dann auf dem Devisenmarkt den Hintergrund, auf Volatilitäten einflussnehmend einzuwirken. Wirklich exzessive Volatilitäten sollen dann durch diesen Eingriff der Notenbank beseitigt werden. Allerdings ist nicht geplant, eine Kursniveau in irgendeiner Hinsicht zu unterstützen.
Schon seit letztem Donnerstag sind die neuen Regeln des Marktes in Kraft getreten und man darf gespannt sein, was sich hier noch an Entwicklungen durch neue Regeln abzeichnen wird in der Zukunft.
Die nächsten Wochen bringen hier vielleicht einige interessante Neuigkeiten mich sich, die sich aus den neuen Regeln aus Island ergeben?

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