Die Experten, die die technischen Analysen der Forex Charts entwickelt haben, gehen davon aus, dass die Kursveränderungen sich in bestimmten Wellenmustern vollziehen. Dazu nimmt man sich die grafischen Darstellungen in Form der Forex Charts her und begrenzt einen bestimmten Bereich, in dem sich die Forex Kurse über einen festgelegten Zeitraum bewegen.

Die Annahme, daraus Prognosen ableiten zu können, basiert darauf, dass den größeren Wellen immer wieder regelmäßige Ausbrüche aus den so ermittelten Grenzbereichen vorausgehen. Gibt es innerhalb weniger Tage oder Stunden gehäuft kurze Ausschläge nach oben, so leiten die Analysten daraus eine unmittelbar bevorstehende Kurssteigerung für die betroffene Währung ab.

Natürlich muss auch das Umfeld dazu passen. Negative Nachrichten aus der Politik und Wirtschaft des betroffenen Landes werden eine solche Entwicklung natürlich nicht stützen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass man die technische Analyse der Forex Charts nie als alleiniges Kriterium für die Herleitung seiner persönlichen Forex Strategie nutzen sollte, sondern sie immer mit anderen Forex Signalen koppeln muss.

28. Februar 2009

Die Währungspaarungen sollten gerade im Devisenhandel natürlich regelmäßig unter die Lupe genommen werden. Wie haben sich die einzelnen Paare untereinander und im Vergleich miteinander eigentlich in den letzten Tagen entwickelt?

Der EUR/USD als Paarung hat schon einige Versuche hinter sich, die Widerstandsmarke von 1,300 auf der 4-Stunden Chart durchbrechen zu wollen – die aber bisher gescheitert waren. Und so hatte sich das Paar dann letztlich bei 1,2800 konsolidiert. Die Tages Chart hatte mit gemischten Signalen für die Paarung informiert. Allerdings bewegte sich der Slow Stochastic der Tages Chart im neutralen Bereich. Gegenläufig war aber der Slow Stochastic der Tages Chart, denn da war ein rückläufiges Cross, das zu verzeichnen war und dass deutliche Hinweise auf  ein Korrektur in den Abwärtsbereich im nahen Zeitraum stattfinden kann. Da war der Verkauf bei eng gesetzten Stopps dann die optimale Strategie.

Der GBP/USD werden in einer recht engen Spanne im Bereich 1,4740 gehandelt. Im Slow Stochastic des Tages Chart zeigt sich aber ein rückläufiges Cross an und da sind Korrekturen im nahen Zeitraum möglich. Die Paarung könnte von Anlegern bei eng gesetzten Stopps vorteilhaft verkauft werden.

Der USD/JPY zeigte auf der Stunden Chart die anhaltende zinsbullische Tendenz. Und das, obwohl der RSI schon im überkauften Bereich liegt. Das neu entstandene zinsbullische Cross des Slow Stochastic ist aber auf der Tages Chart gut zu beobachten gewesen. Da scheint eine zinsbullische Korrektur durchaus möglich und genau deshalb kann es für Anleger gut sein, nach einem Durchbruch diesem Markt beizutreten.

USD/CHF zeigten als Währungspaarung auf der Tages Chart, dass sie sich gemeinsam weiterhin in einer zinsbullischen Handelsspanne bewegten. Die 4-Stunden Chart zeigte in ihrer Slow Stochastic dann das rückläufige Cross auf und das könnte bedeuten, dass sich da noch Abwärtskorrekturen ergeben könnten. Auch hier war dann der Verkauf bei eng gesetzten Stopps eine gute Entscheidung für die Anleger.

Und das Gold? Da hat sich in den letzten Tagen im Preis deutlich etwas getan. Der Preis für Gold ist nämlich deutlich spürbar angestiegen und da waren Preise von 768 US-Dollar für die Feinunze Gold gestern realistisch. Aber trotzdem war es dann das rückläufige Cross des Slow Stochastic, das auf der Stunden Chart starke Hinweise darauf brachte, dass sich hier wieder eine Korrektur im Abwärts ergeben könnte – und das nicht einmal in so ferner Zukunft. Bei Forex Anlegern ist dann der Trend sehr gut für einen äußerst frühen Zeitpunkt des Einstiegs.

09. Dezember 2008

EUR/USD: Das Währungspaar EUR/USD wird mittlerweile bereits seit einer längeren Zeit zwischen 1,2880 und 1,3000 US-Dollar gehandelt. Doch konnten bislang keine eindeutigen Tendenzen auf der Stunden-Chart erkannt werden. Aus der Vier-Stunden-Chart kann ebenso nur eine kaum eindeutige Mixtur von Signalen gelesen werden. Zudem wird durch die zunehmende Verdichtung der Bollinger Bonds ein positiver Durchbruch immer wahrscheinlicher. Aus diesem Grund heißt es für die Anleger: Zunächst abwarten, den Trend genau beobachten und zum richtigen Zeitpunkt in den Handel einsteigen. Profite würden angesichts eines Durchbruchs sehr wahrscheinlich.

GBP/USD: Beim Währungspaar GBP/USD hat sich eine sehr breite zinsbullische Handelsspanne entwickelt, wie es auf der Vier-Stunden-Chart leicht zu erkennen ist. Bezogen auf die Handelsspanne bewegt sich das Währungspaar deutlich in der oberen Hälfte. Seit dem gestrigen Durchbruch der Grenze von 1,5370 bei GBP/USD, deutet der Slow Stochastic ebenso auf einen zinsbullischen Trend hin. Sollte ein Durchbruch über die Marke von 1,5450 stattfinden, wird wohl auch ein sehr starker Aufwärtstrend ausgelöst werden, der das Währungspaar GBP/USD weiter auf eine Höhe von 1,5900 treiben könnte. So sind Investitionen abzuwarten, um den Durchbruch vollkommen ausnutzen zu können.

USD/JPY: Hier wird durch die Vier-Stunden-Chart sehr deutlich, dass das Währungspaar USD/JPY weiterhin auf einer rückläufigen Korrigierung bleibt. Diese Tendez wird zusätzlich durch den Slow Stochastic bewiesen. Die Prognose auf den nächsten Richtpreis beläuft sich bei 94, 60. Mit dem Durchbruch des Levels von 94, 60 kann ein sehr starker Abwärtstrend entstehen. Weiterhin gilt es hier genau zu beobachten.

USD/CHF: Die Rückläufigkeit wird hier anhand der Stunden Chart sehr deutlich. Bei der Beobachtung der Slow Stochastic der Vier-Stunden-Chart ist die Fortsetzung des Abwärtstrend nicht auszuschließen. Hier könnte der kurzfristige Kauf bei enger gestellten Stopps sehr ertragreich sein, was durch den potentiellen Abwärtstrend bestätigt wird.

AUD/USD: Beim Währungspaar AUD/USD kann auf der Vier-Stunden-Chart eine sehr positive Entwicklung konstatiert werden. Hier hat ein Durchbruch im oberen Handelsbereich stattfinden können. Der Slow Stochastic bewegt sich derzeit auf der Tageschart über der Zwanziger-Marke. Aus diesem Grund bietet sich eine hervorragende Möglichkeit für Anleger, Profite aus der Entwicklung zu schlagen. Besonders sind diese Profite aufgrund des zinsbullischen Moments zu erreichen.

 

28. November 2008