Ein Einstieg in den Devisenhandel lohnt sich aus zahlreichen Gründen zu jeder Zeit. Hauptsächlich kommt das daher, dass am Forex mehr Möglichkeiten ausgeschöpft werden können, um Profite zu erzielen. Während der Anleger an der Börse darauf wartet, dass seine Kurse steigen und er profitabel verkaufen kann, ist der Forex Händler in der Lage, aus alle Kursänderungen, ob positiv oder negative, Gewinne zu erwirtschaften. Möchte man sich auch an diesem Spiel der Devisen beteiligen, kann sich ein Blick ins Internet lohnen. Dort kann ein grundlegendes Wissen zum Thema erworben werden, wozu mannigfache Seiten zahllose Informationen bieten. Jedoch nutzt dies alles nichts, hat man keinerlei praktischen Erfahrungen am Devisenmarkt vorzulegen. Erfahrungen sind wohl das A und O jedes erfolgreichen Traders und könne eben allein in der Praxis erworben werden. Zu diesem Zweck eignen sich besonders Demo Versionen von Forex Konten, die kostenlos für begrenzte Zeit genutzt werden können. Viele Anbieter von Forex Konten haben das Demo Konto in ihrem Repartoire aufgenommen, um den potentiellen Kunden schon mal einen kleinen Einblick in die Welt der Devisen eröffnen zu können. Das Demo Konto nimmt dabei die Rolle eines herkömmlichen Kontos ein, jedoch mit dem Unterschied, dass das Geld nur eine Art von Spielgeld ist. Alle anderen Faktoren und Möglichkeiten werden jedoch realistisch nachempfunden. So erhält ein interessierter Anleger die Möglichkeit, sich erst in ein paar Trockenübungen Erfahrungen anzuhäufen, bevor er mit richtigem Geld auf dem Forex Parkett los legt. Demo Konten bieten ebenso die Möglichkeit, sich mit den gängigen Programmen bekannt zu machen und die Handhabung innerhalb von ein paar Wochen gut zu erlernen. Nutzt man bereits seit einigen Wochen das Demo Konto und ist dabei, nur Profite zu erwirken, kann sich ein sofortiger Einstieg in de echten Handel lohnen. Dabei muss viel Wert auf die persönliche Handelsstrategie gelegt werden, die zum einen ausgreift sein sollte und zum anderen realistisch. Strategien können sowohl im Internet gefunden werden, als auch von erfahrenen Händlern, die gerne eine kleine Hilfestellung geben. Bevor man sich jedoch an das richtige Forex Vollkonto wagt, welches erst ab Summen von über 1000 oder 2000 Euro eröffnet werden kann, gibt es noch eine weitere Möglichkeit, Erfahrungen zu machen, bevor man einen Batzen Geld investiert. Das Forex Mini Konto bietet dazu eine gute Gelegenheit. Schon ab 50 oder 100 Euro kann das Mini Konto eröffnet werden, welches in einem kleineren Rahmen, was die Geldsummen betrifft, genutzt wird. Wertvolle Erfahrungen sind bei Gewinn, doch ebenso auch bei Verlust garantiert und es ist gänzlich ausgeschlossen, einen größeren Verlust zu erleiden, als man verkraften könnte.
Geldkurs und Briefkurs – werden Geldkurs und auch ein Briefkurs für eine FX- Transaktion notiert, ergibt das den Geldkurs und den Briefkurs.
Höhernotierungsregel – diese Vorschrift kommt aus den USA. Nach ihr darf ein Wertpapier nur dann short verkauft werden, wenn der letzte Trade vor dem geplanten Short- Sale geringer war als der Preis, zu dem der Short- Sale nun ausgeführt werden soll.
US-Diskontsatz – ist der Zinssatz, zu dem Banken in den vereinigten Staaten an ihre führenden Geschäftskunden Geld verleihen.
Wertzeitpunkt – der Wertzeitpunkt ist das Datum, zu dem die Teilnehmer einer Transaktion im Finanzbereich ihre Verpflichtungen gemäß den Vereinbarungen erfüllen, d.h. zahlen. Gewöhnlich liegt das Datum bei Spot-Währungstransaktionen zwei Geschäftstage im Voraus. Man nennt es auch das Fälligkeitsdatum.
Nachschusseinforderung – das Kapital, dass ein Makler von einem Kunden einzufordern hat, um den erforderlichen Einschuss hinterlegt zu haben, nennt man Nachschusseinforderung. Der Begriff bezieht sich normalerweise auf zusätzliches Kapital, dass dann für ein Ergebnis ungünstiger Kursbewegungen als Sicherheit hinterlegt werden muss.
Volatilität (Vol) – ist eine statistische Maßeinheit. Die Volatilität bezeichnet die Bewegung eines Marktkurses in einem bestimmten Zeitablauf.
Whipsaw (Fuchsschwanz”) – ist ein umgangssprachlicher Begriff für einen Zustand bei einem äußerst volatilen Markt, bei dem eine schnell stattfindende Kursbewegung prompt von einer plötzlichen gegenteiligen Bewegung in die andere Richtung gefolgt wird.
Positions-Trading – gegenteilig zum Intraday- Trading wird beim Positions-Trading eine bestimmte Position für mehrere Stunden, Tage oder Wochen gehalten. Sie wird erst aufgehoben, wenn die entsprechende vorab festgelegte Ziel-Position erreicht wurde. Damit wird auf längerfristige Trends im Markt gesetzt.
Intraday- Trading – so bezeichnet man eine bestimmte Art von Spekulation an der Börse. Beim Intraday- Trading werden Aktien, Derivate und/oder Devisen an nur einem einzigen Börsentages gekauft und auch wieder verkauft. Nicht selten passiert das geschieht sogar innerhalb weniger Minuten.
NGS Multi Entry Strategie – steigt die Depot Equity über 100.000,00 USD werden von der NGS Handelssignale aus der so genannten NGS Multi Energy Strategie zur Verfügung gestellt. Dabei wird für den Analyseprozess der Generierung von Entscheidungen zum Handel ein äußerst kurzfristiges Zeitfenster analysiert. So wird auf die Erzielung von kurzfristig positiven Ergebnissen von kurzfristigen Trends spekuliert. Auf diese Art können an einem Tag pro Devise bis zu 20 Handelsbewegungen zu Stande kommen.
Forex – Begriffserklärung = Foreign Exchange Market, FX- Market, Währungsmarkt
Time to recover – dies beschreibt genau das Zeitfenster, das eine Anlage braucht, um ein schon mal erreichtes Kurshoch erneut zu erreichen.
Tom/ Next Geschäft – kommt es vor, dass die Kassa Seite eines Tagesgeldgeschäfts am auf den Abschlusstag folgenden Tag und die Terminseite am darauf folgenden Geschäftstag fällig werden, wird von einem Tom/ Next Geschäft gesprochen.
Überbestand – eine Marktposition, die in einer Währung erworben wird, die der Käufer bis zu dem Zeitpunkt noch nicht im Bestand hatte, wird Überbestand genannt.
Börsenbrief – ganz allgemein gesagt sind Börsenbriefe Publikationen, die in regelmäßigen Abständen herausgegeben werden und Informationen, Finanzanalysen und oft auch Empfehlungen und Hinweise zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren enthalten. Im Normalfall werden Börsenbriefe von den Banken, Vermögensverwaltern oder Finanzverlagen herausgegeben und haben den Sinn, Kunden bei Entscheidungen zu beraten und weiter zu helfen und einen Überblick über den vielschichtigen Markt zu geben.
Die effizientesten Schritte, welche unternommen werden müssen, um einen guten Start in der Devisenwelt bewerkstelligen zu können, fangen wohl mit fundiertem Grundwissen an. Ist dieses nicht gegeben, scheint die ausführliche Beratung eine hervorragende Alternative zu sein. Man kann natürlich zunächst eines der vier möglichen Forex Konten eröffnen. Die da wären das Demo Konto, welches unter reellen Bedingungen mit einer Art von Spielgeld geführt wird, eine Übung vor dem richtigen Einstieg also. Das Forex Mini Konto, welches neuen Anlegern die Möglichkeit eröffnet, mit kleinen Summen einzusteigen, um weniger riskante Erfahrungen zu machen. Daneben das wohl den meisten bekannte Vollkonto, dessen Bedeutung durch seinen Namen klar hervor geht. Das Vollkonto wird unter normalen Bedingungen, mit echtem Geld und eigenen Nerven geführt. Als letzte Variante wäre der Managed Account zu nennen. Bei dieser Art von Forex Konto muss der Anleger lediglich ein Konto eröffnen und zu diesem Zweck die gewünschte Summe an das gewählte Unternehmen überweisen, welche alle Arbeiten, wie Verwaltung, Kauf und Verkauf selbst übernimmt und für diese Dienst relativ niedrige Provisionen erhält. Man kann entweder vor diesen Schritten bereits einen finanziell versierten Berater in Anspruch nehmen, um alle nötigen Schritte vorher zu erläutern. Oder aber man eröffnet das Konto gleich, ob Vollkonto oder Mini Konto und lässt sich anschließend von den dort tätigen Beratern genügend informieren. Dort erhält man etwa Auskünfte wie:
· Was sich gegenwärtig am Devisenmarkt abspielt
· Auf welche Alerts und Neuigkeiten besonders zu achten ist
· Informationen über politische, soziale und wirtschaftliche Ereignisse
· Zudem die besten ausgefeilten Strategien von klugen Köpfen
· Beratung zu Software, Programme, Handelssysteme
Ohne diese grundlegende Bedingungen sollte man es gleich lassen. Denn der Forex ist unbeständig, ändert sich im Sekundentakt und gibt keine Rücksicht auf zu langsame Reaktionen von seinen Akteuren. Es gibt zu diesem Zweck einige finanzielle Fachzeitschriften und hervorragende Blogs im Internet, wo man sich mit Gleichgesinnten austauschen kann. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob diese Gleichgesinnten erfahren sind oder ebenfalls Anfänger wie Sie. Die Hauptsache ist, so viele Informationen wie möglich zu erhalten, bevor man auch nur daran denkt, einen Auf oder Verkauf am Devisenmarkt abzuschließen. Die beste Variante, um sicher die Theorie des Devisenmarktes zu studieren, bieten Fachbücher, von denen es eine Vielzahl gibt. Diese bieten Aufschluss über Handhabung von Strategien, Analysen von Charts und Tabellen, sowie praxisbezogene Hinweise, die sich meist auf Trends und Tendenzen beziehen.
Wenn ein Trader sich dann entschließt, den Forex Handel betreiben zu wollen, muss er nun eine Plattform finden, auf der er verlässlich am Forex Markt teilnehmen kann.
Während andere Finanzinstrumente wie dann zum Beispiel die Aktie und auch Futures im Markt in einem sogenannten zentralen Orderbuch gehandelt werden, in denen dann allen noch offenen Orders preislich gelistet sind und in dem jeder Preis als sogenannte ausgeführte Order mit einem offiziellen Lastpreis registriert wurde, verläuft der Forex Markt ein wenig anders.
Beim Forex Markt sind es dann technische Analyse-Pakete, die auf der Broker-Plattform zur Verfügung gestellt werden. Hier wird der Preis für die Währungspaare, in denen gehandelt wird, angezeigt. Dazu bekommt der Neueinsteiger im Trading Charts zur Verfügung gestellt, die auf Basis der Kursentwicklung erstellt werden. Zeigt ein Signale im Chart dann die Strategie des Trader an, kann dieser sofort und – das ist wichtig für die Suche nach der richtigen Plattform – ohne Zeitverzögerung zu genau diesem Preis einsteigen.
Der Forex Handel findet nicht an der Börse statt. Beim Forex ist es so, dass der Trader dann zu dem Preis handelt, der ihm wiederum von seinem Broker zur Verfügung gestellt wird. Zwei Probleme können sich hieraus ergeben:
Das eine besteht darin, dass der Broker möglicherweise kein eigenes Analyse-Tool zur Verfügung stellt. Wenn der Trader dann also ein Produkt des Wettbewerbs verwendet, können möglicherweise Preise von eigenem Broker und Charts dann nicht mehr übereinstimmen. Während der Trader nun Signale von diesem Tool erhält, liegt der Preis des Broker dann darunter und somit sind die Folge Gewinnverluste um mehrere Pips.
Ein zweites Problem könnte darin bestehen, dass vom Broker zwar ein Analyse-Tool zur Verfügung gestellt wird, aber dass er einen sogenannten generischen Preisfluss nutzt. Auch dann können sich die Daten des Handels und der Charts unterscheiden.
Da relativ viele Broker mit unzuverlässigen Plattformen arbeiten, sollte hier schon vorab Klärung geschaffen werden - bevor nämlich die Entscheidung für einen Broker ausfällt.
Eine wirklich zuverlässige Plattform zeichnet sich dadurch aus, dass Kurse, zu denen dann gehandelt wird, auch identisch mit Grafiken und Indikatoren verlaufen. Und genau das ist ein wichtiger Aspekt, um für den Neueinsteiger den richtigen Broker zu finden. Nach diesen Kriterien sollte die Wahl auch neben Preisen des Brokers ausfallen, um Gewinne möglichst hoch zu halten.
Wie steigt man in den Handel ein? Diese Frage stellt sich täglich wohl eine Vielzahl von Menschen und findet oft nicht die richtige Antwort dafür. Dabei ist der Handel sehr leicht, der Einstieg erst recht. Hat man sich einmal dafür entschieden, gibt es nur ein paar Punkte, denen man Beachtung schenken sollte, um einen guten Start in die Welt des Forex zu bewerkstelligen. Zunächst sollte man sich im Allgemeinen mit dem Thema Forex auseinander gesetzt haben. Dazu gehört die geschichtliche Entwicklung sowie alle markanten Zeiten, in welchen sich Änderungen, ob klein oder groß, ergeben haben. Man sollte wirklich wissen, auf welches Terrain man sich begibt und was es für Möglichkeiten in Hinsicht auf Gewinn und Verlust gibt. Hat man diesen ersten Schritt erfolgreich getätigt, kann man bereits über die Wahl des Anbieters nachdenken. Zu diesem Zweck existieren Forex-Vergleiche im Internet, die sehr gute Ratschläge bezüglich der Wahl geben können. Am relevantesten ist jedoch das jeweilige Margin des Anbieters, etwaige Bearbeitungskosten, Verfügbarkeit über mindestens fünf Tage die Woche und 24 Stunden am Tag sowie die selbstverständliche Preistransparenz auf der jeweiligen Plattform. Hier kann noch eingefügt werden, dass vor dem Benutzen des Vollkontos ein Demokonto in Anspruch genommen werden kann, um die ersten „Trockenübungen“ mit einer Art von Spielgeld zu absolvieren. Hat man anschließend den richtigen Anbieter seiner Wahl gefunden, geht die Anmeldung sehr schnell von statten. Die meisten Anbieter haben zu diesem Zweck bereits ein Anmeldeformular auf ihrer Homepage installiert, mithilfe dessen die Anmeldung in ein oder zwei Minuten erfolgen kann. Danach wird auf eine Bestätigung gewartet. Geht diese ein, kann bereits die gewünschte Geldsumme an den jeweiligen Anbieter überwiesen werden. So ist der Handel bereits nach ein paar kleinen Formalitäten möglich. Man sollte jedoch immer darauf bedacht sein, nur Summen in einer Höhe zu investieren, die man auch selbst nicht braucht. Es macht keinen Sinn, sofort alles Ersparte auf eine Karte zu setzen und damit los zu legen. Das kann sehr schnell schief gehen. Aus diesem Grund ist eine Handelsstrategie oder ein Handelsplan aufzusetzen, nach dessen Richtlinien an seinen Handel folglich gestaltet. Dieser Strategien gibt es zahlreiche und sie können ebenfalls beim gewählten Anbieter erfragt werden.
Um Ihnen einen kleinen Einblick in die Welt der Fachsprache des Forex zu ermöglichen, ist diese Tabelle ein gutes Mittel. Dadurch wird erst deutlich ersichtlich, wie viele Begriffe dieser Bereich beinhaltet und täglich neu entwickelt. Auf diese Weise kommen zumindest keine unnötigen Missverständnisse auf.
Handelsbilanz: Der gesamte der der Exporte eines Landes abzüglich seiner Importe.
Hedge: Eine Kombination von Ankäufen eines Händlers, um seine Hauptankäufe genügend abzusichern.
Inflation: Das allgemeine Schwinden von Kaufkraft, also ein Anstieg der Preise für Gebrauchsgüter.
Margin: Auch Einschuss genannt. Die Summe, welche ein Anleger aufbringen muss, um einen Kauf zu bewerkstelligen und somit die Position gänzlich abzusichern.
Kommission: Die bei einem Broker für Geschäftsabschlüsse anfallenden Gebühren. Manche Broker erheben nur eine Gebühr unter Wegfall der Erhebung des Spreads.
Konjunkturindikator: Von Regierungen verabschiedete Statistiken, welche das Wachstum und die Stabilität einer Wirtschaft anzeigen. Allgemeine genutzte Indikatoren hierfür sind: Bruttoinlandsprodukt, Beschäftigungsrate, Inflation und Einzelhandelsumsatz.
Kreuzkurs: Ein zwischen zwei Währungen angesiedelter Kurs, welcher keinen US-Dollar in sich trägt.
Leitwährung: Allgemein gilt am Forex Markt der US-Dollar als Leitwährung. Diese ist die Währung, mittels derer der Anleger sein Konto führt. Daneben sind sehr starke Währungen auch Leitwährungen wie Britischer Pfund, Euro, Australischer Dollar und japanischer Yen.
Limit: Dies ist allgemein betrachtet eine Preisgrenze, innerhalb welcher Käufe oder Verkäufe stattfinden sollen.
Limitierter Auftrag: Ein Auftrag, welcher sich ausschließlich an den jeweils geltenden Limits bewerkstelligen lässt.
Liquidität: Gegebenheiten eines Marktes, große Transaktionen mit wenigem oder sogar keinem Ausschlag auf die Stabilität der Preise anzunehmen.
Lot: Das Lot ist eine Art von Basiseinheit, in welcher Transaktionen am Forex Markt ausgedrückt werden. Die allgemeine Definition lautet: Ein Lot sind 100.000 Einheiten der Basiswährung.
Margin Call: Eine Nachschussforderung.
Market Marker: Händler, welche auf eigenes Risiko und Rechnung eigenständig handeln. Das sind meist entweder Banken oder Broker. Dieser Status verlangt in den meisten Nationen nach einer Erlaubnis, außer in einigen Staaten der Karibik.
Market Order: Verkauf oder Kauf einer bestimmten Währung zum jeweils gegebenen Marktpreis.
Offene Position: Eine Position, welche entweder noch nicht bezahlt wurde oder durch eine andere Position aufgehoben oder neutralisiert wurde.
Parität: Ein Währungspaar.
Position: Die bei einem Broker entweder gekaufte oder verkaufte Währung.
Provision: Die Gebühr einer Brokers, welche er für Abschlüsse von Geschäften erhebt.
Stop Limit: Ein Auftrag mit einer deutlich vorgegebenen Preisgrenze.
Spread: Allgemein der Unterschied zwischen Geldkurs und Briefkurs. Der Spread gilt bei den meisten Brokern als Provision, welche sie für Geschäftsabschlüsse erheben.
Bis zum Jahre 1999 war es noch an einigen Devisenschauplätzen der Fall, dass Devisenkurse durch Ämter kontrolliert und festgesetzt wurden. Ein wichtiger Umstand, wieso diese Kontrollfunktion abgeschafft wurde, war die Einführung des Euro im europäischen Raum. Ebenso betraf diese Anschaffung die Preisnotiz, welche vom Jahr 1999 nur noch als Mengennotiz dargestellt wurde. Dies vereinfachte den Handel der Broker um einiges, da sie von diesem Zeitpunkt an alle Kurse sofort in Tabellen ablesen konnten und aus diesem Grund sofort wussten, wie viel sie für eine bestimmte Währung zu bezahlen hatten. Weitere Auswirkungen hatten die Abschaffungen von amtlichen Regelungen auch im Bereich des direkten Devisenkaufs. So haben Anleger keinen Anspruch mehr auf feste Kurse. All diese Änderungen wirkten sich ungemein positiv auf Forex-Online Anbieter aus, welche, meist als Interbanken, eine enorme Profitsteigerung verzeichnen konnten.
Die meisten Forex Anleger nutzen zwei unterschiedliche Weisen der Investition. Die eine sind Devisenkassageschäfte, welche meist innerhalb von zwei Tagen abgeschlossen werden müssen. Daneben gibt es die Termingeschäfte, welche mindestens zwei Tagen laufen müssen, bevor sie geschlossen werden. Anleger, die Termingeschäfte nutzen, sind darauf bedacht, Kursänderungen nicht innerhalb eines Tages, sondern zum Beispiel innerhalb einer Woche abzuschließen. Diese Herangehensweise dient vor allem der Risikominimierung in Bezug auf die täglichen Schwankungen in Wechselkursen. Schließt man einen Termingeschäft-Vertrag ab, wird der Devisenkurs vertraglich vorgegeben. Betrachtet man die Differenz, welche sich zwischen Termingeschäften und Devisenkassageschäften ergibt, wird ein neuer Begriff sichtbar, der diesen Unterschied ausdrückt. Dies ist der Swapsatz, welcher prozentual ausgedrückt wird.
Ferner kann zwischen den typischen Handlungen am Forex Markt unterschieden werden. Da ja alles aus kaufen oder verkaufen besteht, werden diese Wahlmöglichkeiten auch als Kauf- oder Verkaufsoptionen bezeichnet. Um etwa eine Verkaufsoption in die Tat umzusetzen, benötigt es die andere Seite der Münze, also einen Käufer. Dieser wird in Fachkreisen auch als Stillhalter bezeichnet. Der Käufer verpflichtet sich also mit dem Geschäft, eine gewisse, vom Verkäufer angebotene Summe zu erwerben.
Die meisten Anleger-Neulingen fühlen sich bei dem Gedanken vielleicht noch etwa unwohl, ihr Kapital nämlich über einen längeren Zeitraum zu investieren. Aus diesem Grund eignen sich vor allem Kassageschäfte besonders für Neulinge, da die Option innerhalb von zwei Tagen abgeschlossen wird und der Anleger gleich auf dem neusten Stand über seine finanziellen Verhältnisse und möglichen Gewinne oder Verluste gesetzt wird.
Wer sich mit dem Traden beschäftigen möchte, kommt nach einigen Grundkenntnissen zu den berühmten Strategien, nach denen am Markt agiert wird. Und da gibt es dann eben unter anderem den sogenannten Big Ben. Big Ben daher, weil eben der Zusammenhang mit dem Handel in London besteht.
Der Big Ben – der steht eben nicht nur in London. Auch im Devisenhandel ist das Urgestein Londons ein gebräuchlicher Begriff. Das Trading arbeitet nämlich mit entsprechenden Stategien, die dann für die eigentlich regelmäßig erwarteten Gewinne sorgen sollen.
Der Big Ben bezeichnet dann nämlich hier im Bereich des Tradens um eine sogenannten Day Trading Strategie. Mit dem Big Ben machen sich alle Trader innerhalb eines Tages den Wechsel des Handels zunutze. Der verläuft nämlich mit seinem Start ausgehend von Fernost – eben mit den Weltzeiten – dann nach Westeuropa bis er letztlich dann in den USA angekommen ist, um dann eben in Fernost einen neuen Tradingtag am folgenden Tag einzuläuten.
Diese Strategie nimmt ihre erste Bewegung, wenn der Handel des Tages in Frankfurt und eine Stunde später in London gemäß den Weltzeiten startet. Die Strategie kann übrigens am besten mit dem Britischen Pfund und Dollar als Währungspaarung erfolgen. Hintergrund ist, dass genau dieses Währungspaar nämlich außerhalb von London kaum gehandelt.
Die Strategie wird folgendermaßen durchgeführt:
Die Eröffnung des Handels in Frankfurt startet dann den Handel des Paares richtig. Wenn dann in den ersten paar Minuten des Handel das Pfund ein Zwischenhoch hat, dann wird ein sogenannter Buy-Stopp platziert.
Gemäß der Weltzeituhr wird dann ja bekanntlich der Handel mit einer Zeitversetzung von einer Stunde also in der folgenden Stunde in London gestartet. Das Volumen steigt dann hier naturgemäß mit Beginn des Handels rapide an. So kann der Kurs dann innerhalb der ersten Minuten des Handelns in London sein Tief ausbilden. Erwartungsgemäß schlägt der Kurs dann wieder die ursprüngliche Richtung nach oben ein und steigt in der Folge wieder an. Wenn dann das ehemals vorhandene Hoch unterschritten wird, dann ist die richtige Zeit gekommen, die Buy-Order dann auch entsprechend auszuführen.
Der folgende sogenannte Initial-Stopp wird gesetzt, sollte dann aber nicht höher als 40 Pips unter dem Einstiegskurs liegen. Logisch begründet ist dieser Ansatz damit, das eben wirklich großen Anleger, die zum großen Teil auch professionell arbeiten, gerade bei ersten Bewegungen genaue Beobachtungen vornehmen, dann aber erst einmal die sogenannten Stopp-Loss-Marken der eher kleinen Anleger mitnehmen. Erst nach diesem Prozess wird von den großen Anlegern die anfängliche Richtung wieder eingeschlagen.
Wer sich mit dem Traden beschäftigt und Strategien ausarbeitet, nach denen agiert wird, sollte sich zunächst gerade als kleiner Anleger immer erst mit geringen Summen an diese Versuche des Tradens mit Strategie heranwagen, um immer erst wieder ein Gefühl für diese neue Situation zu bekommen – und das natürlich, ohne große Verluste einzufahren.
Der Kassakurs wird auch als Spot Rate oder Spot bezeichnet und stellt die Basis dar im Bereich der Devisengeschäfte, die dann von den Akteuren mit Valuta umgehend zu erfüllen sind. Wenn das Devisengeschäft aber schon vertraglich vereinbart wurde, der Währungstransfer aber erst in der Zukunft liegt, dann wird der Terminkurs für dieses Geschäft bedeutend.
Der Terminkurs wird auch als Forward Rate oder einfach Forward bezeichnet und ist der Kurs, zu dem in der Zukunft gekauft oder verkauft wird. Berechnet wird der Terminkurs aus dem Kassakurs addiert mit dem Swapsatz. Ist der Swapsatz positiv, dann wird dieser als Report oder auch Premium bezeichnet, ist er wiederum negativ, wird er dann in der Praxis des Geldgeschäftes als Deport oder auch Discount bezeichnet.
Die Höhe des Swapsatzes wird bestimmt durch die Zeitspanne, die zwischen dem tatsächlichen Währungstransfer und der Vereinbarung dieses Terminkurses liegt, bestimmt. Dabei heißt es in der Praxis, dass Terminkurse keine Erwartungen ausdrücken, sondern müssen bedingt durch ihre Arbitragefreiheit nur die Zinsdifferenz, die sich aus den beteiligten Währungen ergibt, erfüllen.
Insgesamt gilt es für Devisentermingeschäfte, dass sie für beide Seiten bindend sind und sie haben zudem eine verbindliche Kalkulationsbasis, denn die wird von Exporteuren häufig benötigt.
Bei Währungstrends sind die Devisenoptionen aber als spekulative Geschäfte das geeignetere Mittel.
Unter dem Begriff Forex, der auch als Foreign Exchange Market, FX Market, Devisenmarkt oder auch Währungsmarkt bekannt ist, wird der globale Markt verstanden, auf dem die unterschiedlichen Währungen bzw. die auf Währungen laufende Forderungen, die so genannten Devisen, dann gehandelt werden. Der Devisenmarkt, der weltweit stattfindet, ist an keine Börsenort gebunden, er wird durch das Netz der weltweit agierenden Internetbanken konstruiert. Der größte Finanzmarkt der Welt mit einem Tagesumsatz von 1,9 Billionen Dollar ist größer und auch liquider als Futures-, Aktien- und Optionenmärkte zusammen.
Das Wort Forex Trading ist damit die Bezeichnung für den weltweiten Fremdwährungshandel. Das Kurzwort Forex wurde aus den Begriffen Foreign Exchange gebildet und steht letztlich für Devisen.
300 große und international agierende Banken bestimmen durch ein weltweites Netzwerk den Preis einer Währung. Insgesamt ist es neben der großen Liquidität des Forex Marktes ein weiterer Vorteil, dass hier nahezu ununterbrochen gehandelt werden kann.
Insgesamt ist der Forex Markt fast rund um die Uhr geöffnet. An 24 Stunden täglich wird in 5,5 Tagen der Woche lediglich mit einer Unterbrechung von 22 Uhr am Freitag bis 23 Uhr am Sonntag ständig gehandelt. Die Handelszeiten in den wichtigen Finanzzentren der Welt laufen jeweils über 8 bis 9 Stunden.
New York öffnet am Forex Markt um 14 Uhr und schließt wieder um 23 Uhr.
In Tokio wird um 1 Uhr geöffnet und um 10 Uhr wieder geschlossen.
London öffnet um 9 Uhr und schließt den Markt dann um 18 Uhr wieder.
Alle Zeiten sind in der MEZ genannt.
Trotz ganztägiger Öffnung des Marktes gibt es hier immer bestimmte Zeiten, in denen sich deutlich mehr Bewegung als zu anderen Zeiten ergibt und genau hier steigen auch für die Trader die Chancen auf erfolgreiche Transaktionen.
Der Spot Forex Markt ist auch nicht – im Gegensatz zum Handel mit Futures – von Auslaufterminen der unterschiedlichen Kontrahenten abhängig. Und das ist längst nicht der einzige Vorteil dieses Marktes.
Bis zur Mitte der 1990er Jahre war der Handel am Spot Forex Markt allerdings nur mit recht hohen Einstiegssummen möglich. Das führte dazu, dass zu dieser Zeit nur Banken, große Firmen und andere Institutionen an diesem Markt handeln konnten. Somit ist es in den Köpfen vieler Mensch noch immer verankert, dass der Forex Markt nur dann zugänglich ist, wenn über ausreichend Liquidität verfügt wird und so begann der Einstieg von Privathändler am Forex Markt auch sehr zögerlich. Inzwischen haben sich hier die Strukturen verändert und der Handel ist auch mit kleinsten Beträgen möglich. Schon eine Kontoeröffnung mit 200 Dollar macht einen Einstieg in den Handel möglich.
Privathändler können inzwischen einfach und unkompliziert Konten eröffnen und über das Internet verwalten. Forex Kurse werden inzwischen von vielen Unternehmen angeboten und so können sich auch wirklich unerfahrene Trader hier das Basiswissen für das Handeln an einem Markt erlangen, der wirklich jedem zugänglich ist und für alle gleiche Chancen auf Gewinne bietet.
Interessant ist, dass auch große Unternehmen wie Toyota und Nestle zu den Teilnehmern an diesem Markt zählen. Und ein weiterer interessanter Aspekt ist, dass General Motors als Autokonzern im Jahr 2002 mehr Gewinne im Forex Handel erzielte als mit dem Verkauf ihrer Autos.
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