Geldkurs und Briefkurs – werden Geldkurs und auch ein Briefkurs für eine FX- Transaktion notiert, ergibt das den Geldkurs und den Briefkurs.
Höhernotierungsregel – diese Vorschrift kommt aus den USA. Nach ihr darf ein Wertpapier nur dann short verkauft werden, wenn der letzte Trade vor dem geplanten Short- Sale geringer war als der Preis, zu dem der Short- Sale nun ausgeführt werden soll.
US-Diskontsatz – ist der Zinssatz, zu dem Banken in den vereinigten Staaten an ihre führenden Geschäftskunden Geld verleihen.
Wertzeitpunkt – der Wertzeitpunkt ist das Datum, zu dem die Teilnehmer einer Transaktion im Finanzbereich ihre Verpflichtungen gemäß den Vereinbarungen erfüllen, d.h. zahlen. Gewöhnlich liegt das Datum bei Spot-Währungstransaktionen zwei Geschäftstage im Voraus. Man nennt es auch das Fälligkeitsdatum.
Nachschusseinforderung – das Kapital, dass ein Makler von einem Kunden einzufordern hat, um den erforderlichen Einschuss hinterlegt zu haben, nennt man Nachschusseinforderung. Der Begriff bezieht sich normalerweise auf zusätzliches Kapital, dass dann für ein Ergebnis ungünstiger Kursbewegungen als Sicherheit hinterlegt werden muss.
Volatilität (Vol) – ist eine statistische Maßeinheit. Die Volatilität bezeichnet die Bewegung eines Marktkurses in einem bestimmten Zeitablauf.
Whipsaw (Fuchsschwanz”) – ist ein umgangssprachlicher Begriff für einen Zustand bei einem äußerst volatilen Markt, bei dem eine schnell stattfindende Kursbewegung prompt von einer plötzlichen gegenteiligen Bewegung in die andere Richtung gefolgt wird.
Positions-Trading – gegenteilig zum Intraday- Trading wird beim Positions-Trading eine bestimmte Position für mehrere Stunden, Tage oder Wochen gehalten. Sie wird erst aufgehoben, wenn die entsprechende vorab festgelegte Ziel-Position erreicht wurde. Damit wird auf längerfristige Trends im Markt gesetzt.
Intraday- Trading – so bezeichnet man eine bestimmte Art von Spekulation an der Börse. Beim Intraday- Trading werden Aktien, Derivate und/oder Devisen an nur einem einzigen Börsentages gekauft und auch wieder verkauft. Nicht selten passiert das geschieht sogar innerhalb weniger Minuten.
NGS Multi Entry Strategie – steigt die Depot Equity über 100.000,00 USD werden von der NGS Handelssignale aus der so genannten NGS Multi Energy Strategie zur Verfügung gestellt. Dabei wird für den Analyseprozess der Generierung von Entscheidungen zum Handel ein äußerst kurzfristiges Zeitfenster analysiert. So wird auf die Erzielung von kurzfristig positiven Ergebnissen von kurzfristigen Trends spekuliert. Auf diese Art können an einem Tag pro Devise bis zu 20 Handelsbewegungen zu Stande kommen.
Forex – Begriffserklärung = Foreign Exchange Market, FX- Market, Währungsmarkt
Time to recover – dies beschreibt genau das Zeitfenster, das eine Anlage braucht, um ein schon mal erreichtes Kurshoch erneut zu erreichen.
Tom/ Next Geschäft – kommt es vor, dass die Kassa Seite eines Tagesgeldgeschäfts am auf den Abschlusstag folgenden Tag und die Terminseite am darauf folgenden Geschäftstag fällig werden, wird von einem Tom/ Next Geschäft gesprochen.
Überbestand – eine Marktposition, die in einer Währung erworben wird, die der Käufer bis zu dem Zeitpunkt noch nicht im Bestand hatte, wird Überbestand genannt.
Börsenbrief – ganz allgemein gesagt sind Börsenbriefe Publikationen, die in regelmäßigen Abständen herausgegeben werden und Informationen, Finanzanalysen und oft auch Empfehlungen und Hinweise zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren enthalten. Im Normalfall werden Börsenbriefe von den Banken, Vermögensverwaltern oder Finanzverlagen herausgegeben und haben den Sinn, Kunden bei Entscheidungen zu beraten und weiter zu helfen und einen Überblick über den vielschichtigen Markt zu geben.
Um Ihnen einen kleinen Einblick in die Welt der Fachsprache des Forex zu ermöglichen, ist diese Tabelle ein gutes Mittel. Dadurch wird erst deutlich ersichtlich, wie viele Begriffe dieser Bereich beinhaltet und täglich neu entwickelt. Auf diese Weise kommen zumindest keine unnötigen Missverständnisse auf.
Handelsbilanz: Der gesamte der der Exporte eines Landes abzüglich seiner Importe.
Hedge: Eine Kombination von Ankäufen eines Händlers, um seine Hauptankäufe genügend abzusichern.
Inflation: Das allgemeine Schwinden von Kaufkraft, also ein Anstieg der Preise für Gebrauchsgüter.
Margin: Auch Einschuss genannt. Die Summe, welche ein Anleger aufbringen muss, um einen Kauf zu bewerkstelligen und somit die Position gänzlich abzusichern.
Kommission: Die bei einem Broker für Geschäftsabschlüsse anfallenden Gebühren. Manche Broker erheben nur eine Gebühr unter Wegfall der Erhebung des Spreads.
Konjunkturindikator: Von Regierungen verabschiedete Statistiken, welche das Wachstum und die Stabilität einer Wirtschaft anzeigen. Allgemeine genutzte Indikatoren hierfür sind: Bruttoinlandsprodukt, Beschäftigungsrate, Inflation und Einzelhandelsumsatz.
Kreuzkurs: Ein zwischen zwei Währungen angesiedelter Kurs, welcher keinen US-Dollar in sich trägt.
Leitwährung: Allgemein gilt am Forex Markt der US-Dollar als Leitwährung. Diese ist die Währung, mittels derer der Anleger sein Konto führt. Daneben sind sehr starke Währungen auch Leitwährungen wie Britischer Pfund, Euro, Australischer Dollar und japanischer Yen.
Limit: Dies ist allgemein betrachtet eine Preisgrenze, innerhalb welcher Käufe oder Verkäufe stattfinden sollen.
Limitierter Auftrag: Ein Auftrag, welcher sich ausschließlich an den jeweils geltenden Limits bewerkstelligen lässt.
Liquidität: Gegebenheiten eines Marktes, große Transaktionen mit wenigem oder sogar keinem Ausschlag auf die Stabilität der Preise anzunehmen.
Lot: Das Lot ist eine Art von Basiseinheit, in welcher Transaktionen am Forex Markt ausgedrückt werden. Die allgemeine Definition lautet: Ein Lot sind 100.000 Einheiten der Basiswährung.
Margin Call: Eine Nachschussforderung.
Market Marker: Händler, welche auf eigenes Risiko und Rechnung eigenständig handeln. Das sind meist entweder Banken oder Broker. Dieser Status verlangt in den meisten Nationen nach einer Erlaubnis, außer in einigen Staaten der Karibik.
Market Order: Verkauf oder Kauf einer bestimmten Währung zum jeweils gegebenen Marktpreis.
Offene Position: Eine Position, welche entweder noch nicht bezahlt wurde oder durch eine andere Position aufgehoben oder neutralisiert wurde.
Parität: Ein Währungspaar.
Position: Die bei einem Broker entweder gekaufte oder verkaufte Währung.
Provision: Die Gebühr einer Brokers, welche er für Abschlüsse von Geschäften erhebt.
Stop Limit: Ein Auftrag mit einer deutlich vorgegebenen Preisgrenze.
Spread: Allgemein der Unterschied zwischen Geldkurs und Briefkurs. Der Spread gilt bei den meisten Brokern als Provision, welche sie für Geschäftsabschlüsse erheben.
Wer sich mit dem Traden beschäftigen möchte, kommt nach einigen Grundkenntnissen zu den berühmten Strategien, nach denen am Markt agiert wird. Und da gibt es dann eben unter anderem den sogenannten Big Ben. Big Ben daher, weil eben der Zusammenhang mit dem Handel in London besteht.
Der Big Ben – der steht eben nicht nur in London. Auch im Devisenhandel ist das Urgestein Londons ein gebräuchlicher Begriff. Das Trading arbeitet nämlich mit entsprechenden Stategien, die dann für die eigentlich regelmäßig erwarteten Gewinne sorgen sollen.
Der Big Ben bezeichnet dann nämlich hier im Bereich des Tradens um eine sogenannten Day Trading Strategie. Mit dem Big Ben machen sich alle Trader innerhalb eines Tages den Wechsel des Handels zunutze. Der verläuft nämlich mit seinem Start ausgehend von Fernost – eben mit den Weltzeiten – dann nach Westeuropa bis er letztlich dann in den USA angekommen ist, um dann eben in Fernost einen neuen Tradingtag am folgenden Tag einzuläuten.
Diese Strategie nimmt ihre erste Bewegung, wenn der Handel des Tages in Frankfurt und eine Stunde später in London gemäß den Weltzeiten startet. Die Strategie kann übrigens am besten mit dem Britischen Pfund und Dollar als Währungspaarung erfolgen. Hintergrund ist, dass genau dieses Währungspaar nämlich außerhalb von London kaum gehandelt.
Die Strategie wird folgendermaßen durchgeführt:
Die Eröffnung des Handels in Frankfurt startet dann den Handel des Paares richtig. Wenn dann in den ersten paar Minuten des Handel das Pfund ein Zwischenhoch hat, dann wird ein sogenannter Buy-Stopp platziert.
Gemäß der Weltzeituhr wird dann ja bekanntlich der Handel mit einer Zeitversetzung von einer Stunde also in der folgenden Stunde in London gestartet. Das Volumen steigt dann hier naturgemäß mit Beginn des Handels rapide an. So kann der Kurs dann innerhalb der ersten Minuten des Handelns in London sein Tief ausbilden. Erwartungsgemäß schlägt der Kurs dann wieder die ursprüngliche Richtung nach oben ein und steigt in der Folge wieder an. Wenn dann das ehemals vorhandene Hoch unterschritten wird, dann ist die richtige Zeit gekommen, die Buy-Order dann auch entsprechend auszuführen.
Der folgende sogenannte Initial-Stopp wird gesetzt, sollte dann aber nicht höher als 40 Pips unter dem Einstiegskurs liegen. Logisch begründet ist dieser Ansatz damit, das eben wirklich großen Anleger, die zum großen Teil auch professionell arbeiten, gerade bei ersten Bewegungen genaue Beobachtungen vornehmen, dann aber erst einmal die sogenannten Stopp-Loss-Marken der eher kleinen Anleger mitnehmen. Erst nach diesem Prozess wird von den großen Anlegern die anfängliche Richtung wieder eingeschlagen.
Wer sich mit dem Traden beschäftigt und Strategien ausarbeitet, nach denen agiert wird, sollte sich zunächst gerade als kleiner Anleger immer erst mit geringen Summen an diese Versuche des Tradens mit Strategie heranwagen, um immer erst wieder ein Gefühl für diese neue Situation zu bekommen – und das natürlich, ohne große Verluste einzufahren.
Margin: Als Margin wird im Bereich des Forex Handels jener Betrag bezeichnet, den es benötigt, um einen Handel mit Währungen gänzlich abzusichern. Der Leverage-Effekt sorgt hierbei für die Möglichkeit, nur ein Hundertstel der gehandelten Summe aufbringen zu müssen, um den Handel bewerkstelligen zu können. Wird etwa eine Summe von 1000 Euro für einen bestimmten Handel auf einer Forex Plattform eingebracht, so wird diese Summe als Margin bezeichnet. Nach den jeweils festgesetzten Leverage-Höhen ist es dem Anleger nun möglich, eine viel größere Summe beim Devisenhandel zu bewegen, als er sie tatsächlich besitzt. Das Leverage kann jedoch von Anbieter zu Anbieter und von Handel zu Handel unterschiedlich ausfallen. Daher kommen folgende Größenordnungen beim Leverage vor:
· 25 : 1
· 50 : 1
· 100 : 1
· 200 : 1
· 400 : 1
Diese aufgeführten Zahlenverhältnisse geben Aufschluss darüber, in welchem Verhältnis die gehandelten Summe zur tatsächlich eingebrachten Summe steht. Bei einem Leverage von 100 : 1, was übrigens sehr häufig vorkommt, beträgt die eingebrachte Summe etwa 1000 Euro, dann kann der Spekulant eine Summe handeln, die hundertmal so hoch ist, wie die eingebrachte. Die mögliche Summe, welche der Trader mit 1000 Euro bei einem Leverage von 100 : 1 bewegen darf, beliefe sich dann auf 100.000 Euro. Dabei muss jedoch immer bedacht werden, dass sowohl Gewinne als auch Verluste aus den 100.000 Euro getragen werden müssen. Diese bewegen sich jedoch nur in einem Durchschnitt von einem Prozent, was den Devisenhandel sehr attraktiv macht. So macht es die Margin für Anleger weniger zur Verfügung stehenden Mitteln trotzdem am Handel mit Devisen teilzunehmen. Und dabei handeln sie mit Summen, die sie nicht selbst besitzen, für welche jedoch das Verlustrisiko sehr gering ist, da die Margin, zumindest in unserem Fall, nur einen Prozent beträgt. Die Margin ist somit einer der vorteilhaftesten Gründe für Finanz-Neulinge, ihr Kapital anstatt an der Börse, auf dem Devisenmarkt mit Erfolg anzulegen.
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